Fotos und wichtige Daten sind einmalig und bei Verlust meist unwiederbringlich. Deshalb sollte auf die Datensicherung mindestens genauso viel Wert gelegt werden wie auf die Kamera selbst. Am Anfang steht das Risiko: Was soll abgesichert sein? Auch wenn das Risiko für z.B. Wohnungsbrand sehr sehr gering ist, ist das Risiko da. Wie wahrscheinlich ist der Eintritt des Schadens und wie schlimm wäre dieser? Jeder muss für sich selbst eine Kosten-Nutzen-Abschätzung machen. Bisher kann ich mich z.B. nicht erinnern, dass ich überhaupt schon mal Daten aufgrund einer defekten Festplatte verloren habe. Dagegen ist mir schon passiert, dass ich wichtige Daten aus versehen gelöscht habe.

Seit einigen Wochen nutze ich das NAS (Network Attached Storage) von Synology DS418 um meine Daten und Bilder auf zwei Festplatten zu sichern. Durch die 4 Einschübe lässt sich der Speicherplatz problemlos auf max. 40 Terabyte aufstocken. RAID (1) nutzte ich aus einem bestimmten Grund nicht. Denn wenn ich auf einer Festplatte wichtige Bilder lösche werden die Bilder auch auf der anderen Festplatte im NAS gelöscht. Bedeutet, beide Festplatten sind manuell und unabhängig gespiegelt (ohne RAID) und enthalten die gleichen Daten. Sollte sich also mal eine Platte verabschieden, sind alle Daten auf der zweiten noch vorhanden.

Da ich einen Desktop-PC mit einer 1TB Festplatte bzw. Notebook mit 512GB Festpatte besitze kann ich meine Bilder dort vorläufig lagern.
  • Bei dem Arbeiten am Notebook und PC läuft alles über die externe Festplatte. Wichtige Daten, wie z.B. Videos und Premiere-Dateien, sichere ich täglich auf dem PC. Die Lightroom Kataloge zusätzlich in der Cloud.
  • Wöchentlich wird ein Backup mit alle Daten und Bildern vom der externen Festplatte auf das NAS-System kopiert. Nach Aufträgen und Fototouren wird selbstverständlich sofort eine Kopie auf dem NAS erstellt.
  • Monatlich werden alle Bilder und Daten (soweit ein BackUp nötig ist) auf einer 8TB-Festpatte außerhalb den Hauses gelagert. Dadurch lässt sich der Verlust durch Hausbrand ausschließen

Fazit:

Es gibt auch einige preiswerte Cloud-Anbieter, doch der Upload würde bei mir duch die Massen an GigaBytes tagelang dauern.

Bisher hat sich diese Stategie bewährt und mich noch nicht im Stich gelassen.

Letztendlich ist es egal ob du Fotograf oder nur Hobbyknipser bist: Es ist nicht die Frage, ob Du Daten verlierst, sondern nur wann!

Eine Idee zu “Datensicherung und Backup für Fotografen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*