Fotografieren mit dem Smartphone. Eine Welt ohne Smartphone ist heute kaum noch denkbar. Was täten wir im Alltag nur ohne Smartphone? Das Smartphone entwickelt sich mehr und mehr zur eierlegenden Wollmilchsau: Das Smartphone wird als Navigationsgerät, Telefon, Postfach und auch als Kamera genutzt.

Fotografieren mit dem Smartphone

Smartphone-Fotografie: Vor- und Nachteile
  • Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat” Die kompakte Bauweise von Smartphones erlaubt es uns, diese immer und überall hin mitzunehmen
  • Durch verschiedene Apps lassen sich die Fotos in sekunden mit Freunden und in den Sozialen Netzwerken teilen.
  • Mithilfe verschiedener Apps ist die sofortige Bildbearbeitung kein Problem
  • Die Bildqualität der meisten Smartphones ist heutzutage mehr als ausreichend.
Tipp 1:  Die Plus-Taste

Neben dem virtuellen Auslöse-Button können Sie auch die Plus-Taste zur Hilfe nehmen, um ein Foto zu schießen. Halten Sie Ihr Telefon einfach quer, sodass die Lautstärkeregler sich in der Ecke rechts oben befinden: Nun fühlt es sich fast so an, als hätten sie eine Kompakte in der Hand.

Tipp 2: Bestimmen den Fokus selbst

Der Fokus sollte auch in der Smartphone-Fotografie beachtet werden. Dies gibt Ihnen Kontrolle über die verschiedenen Schärfeebenen und den Bildaufbau. Wenn Sie nun einen bestimmten Punkt in ihrem Bild antippen, stellt die Kamera den gewünschten Bildbereich scharf.

Tipp 3: Beachte die Drittel-Regel

Die Drittel-Regel oder auch der goldene Schnitt gehören zum Grundwissen der Bildgestaltung. Dabei teilst du das Bild gedanklich in neun gleich große Rechtecke. Bei vielen Smartphones kannst du dir dieses Raster sogar anzeigen lassen und beim Fotografieren nutzen. Wenn du die Drittelregel anwendest, platzierst du die wichtigsten Elemente deines Fotos genau auf diesen Linien und an den Schnittpunkten der Linien. Deine Bilder wirken dann oft deutlich besser, als wenn du dein Hauptmotiv einfach in der Mitte platzierst.

Diese Regel ist bei dem Fotografierne mit dem Smartphone kein Allerheilmittel für gute Fotos. Sie hilft dir aber, intensiver über dein Motiv nachzudenken und den Blick des Betrachters auf die wichtigsten Elemente im Bild zu lenken. Regeln sind aber bekanntlich auch da, um gebrochen zu werden. Du sollst dich jetzt nicht bei jedem Bild an diese Regel halten, sondern sie in den Situationen anwenden, in denen sie dir sinnvoll erscheint.

Tipp 4: Handykamera-Linse sauber halten

Dieser Tipp klingt erst mal so simpel, dass man eigentlich nicht darüber sprechen muss. Die Linse an deiner Smartphone-Kamera ist eben nicht mit einem Objektivdeckel geschützt, sondern den ganzen Tag der Umwelt ausgesetzt: Feuchtigkeit, eingecremte fettige Hände, Staub und Fussel in der Hosentasche. All das setzt deiner Linse regelmäßig zu. Mach deine Kameralinse deshalb regelmäßig sauber. Benutze dafür am besten nicht einfach dein T-Shirt oder irgendein Stück Stoff, das du gerade zur Hand hast, sondern lieber ein weiches Brillenputztuch.

Tipp 5: Die richtige Belichtung

Verlassen Sie sich nicht auf die automatische Belichtungskorrektur Ihres Smartphones, sorgen Sie lieber selbst für den richtigen Weißabgleich. Tippen Sie hierfür einfach einen anderen Punkt auf dem Display Ihres Gerätes an. Funktioniert dies nicht, müssen Sie in den Einstellungen die Automatik deaktivieren. Übrigens: Wenn Sie schon dabei sind, können Sie direkt auch den Blitz ausschalten. Der Blitz wird in nur sehr wenigen Fällen wirklich benötigt. Oft sehe ich, wie bei Tageslicht mit Blitz fotografiert wird.

Tipp 6: Fotografieren, nicht knipsen

Oft werden Handyfotos nur beiläufig gemacht. Es ist ja auch denkbar einfach: Smartphone aus der Hosentasche nehmen, abdrücken, fertig ist das Foto. Wenn du ernsthaft gute Fotos mit deinem Handy machen möchtest, solltest du dir aber etwas mehr Mühe geben: nicht einfach wie wild drauflos knipsen, sondern über jedes Bild nachdenken. Überlege vorher, wie dein Foto am Ende aussehen soll. Wie kannst du das Motiv am besten in Szene setzen? Gibt es vielleicht eine andere Perspektive, die besser wäre? Es ist sehr wichtig, dass du dir Gedanken macht. Allein schon durch das bewusste Nachdenken, kannst du wesentlich bessere Ergebnisse erreichen.

Fazit:

Das Fotografieren mit dem Smartphone gehört für viele zum Alltag. Die Kameras der Smartphones entwickeln sich in den letzten Jahren immer weiter. Ich nutze das iPhone XR und nutze die Bilder meist für Making-Of und gelegentlich zum Filmen. Jedoch stößt das Smartphone schnell an seine Grenzen. Nach Sonnenuntergang und in der Nacht wird es schwierig einem Bild in guter Qualität zu fotografieren. Im App-Store gibt es viele Apps, die das Fotografieren und die Bildbearbeitung erleichtern. Zur Bildbearbeitung kann ich die kostenlose App Lightroom von Adobe empfehlen. Weitere Tipps und Tricks findest du in meinem Blog.

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