Seit mehr als 2 Jahren steht Island auf dem ersten Rang meiner Reiseziele. Im November 2017 buchte ich den Flug nach Reykjavik und im Februar ging es los!

Tag 1

Nach dem pünktlichen Abflug in Frankfurt landeten Bastian und ich um 14:30 Uhr auf Island. Danach das Gepäck abgeholt und zum Mietwagenverleih gefahren um unseren Mietwagen für die nächten 10 Tage abzuholen. Natürlich kann man auf Island nicht mit einem gewöhnlichen Auto fahren. Zumindest nicht im Winter. Oder doch? In den ersten Tagen kamen uns immer wieder Kleinwagen ohne Allrad entgegen. Das ist ziemlich riskant. Schließlich können sich die Wetterverhältnisse von Minute zu Minute verändern und die Straßenverhältnisse können unberechenbar werden. Deshalb ist ein Allrad im Winter Pflicht. Da zwischen der Ankunft in Island und dem Sonnenuntergang nicht viel Zeit war mussten wir uns spontan eine Location für den Sonnenuntergang finden. Nach ungefähr 2 Stunden entlang der Südküste entdecken wir am ersten Tag eine Kirche und verbrachten dort den Sonnenuntergang. Da wir die Nächte im Auto schlafen wollten um keinen langen Anfahrtweg zu den Locations zu haben musste der Pajero erstmal eingerichtet werden.

 

Nachdem die Isomatte, der Schlafsack gerichtet war ging es weiter Richtung Vik mit einem kurzen Zwischenstop am Seljalandsfoss und dem wohl bekanntesten Wasserfall dem Skogafoss. Dort konnte ich in der ersten Nacht das erste kleinere Polarlicht sehen. Nach einer Stunde weiterer Fahrt erreichten wir Vik und konnten dort auf einem Parkplatz abseits der Ringstraße in Ruhe die Nacht verbringen.

Die erste Nacht im Auto war alles andere als bequem. Doch nach 1-2 Stunden konnte ich einschlafen. Ein Dach über dem Kopf und hatte 4 antreibende Räder drunter – was will ich mehr ????

Tag 2

Am Morgen des 15. Februar 2018 wurde ich durch die ersten Autos, die auf dem Parkplatz fuhren geweckt. Wie sich sich herausstellte waren auch das Fotografen die die Morgenstimmung erleben wollten. Durch den späten Sonnenaufgang um 9:30 Uhr war das sehr angenehme Zeiten weshalb das leicht zu erwarten war.

Danach ging es weiter Richtung Süden. Am Svinafellsjökull Gletscher checkten wir die Lage und ob es sich lohnen würde zum Sonnenuntergang dort zu bleiben. Nach kurzem überlegen entschieden wir uns weiter Richtung Süden zu fahren und auf die Wolkenlücke zu hoffen. Wir wurden von diesem Licht nicht enttäuscht. Nach einigen Kilometern entdecken wir eine interessante Bergkette und packen bauten in der Nähe des Parkplatz schnell unsere Kamera auf. Innerhalb von wenigen Minuten ändert sich das Licht dramatisch und der Himmel glüte. Nach kurzem überlegen ging es wieder zurück zum Gletscher.
Auf der vereisten Straße zum Gletscher blieben zwei Autos stecken weshalb wir da eine wertvolle Minute verloren. Gerade noch so erreichen wir rechtzeitig den Gletscher und konnten das magische Licht auf den Sensor der Kamera bannen.

Nach dem Sonnenuntergang ging es weiter zur Jökulsarlon Lagune um endlich etwas zu Abend zu essen sowie den Wetterbericht zu checken. Da immer wieder Wolken über den Himmel zogen und anfangs wenig Lücken zu erkennen wachen kam nach kurzer Zeit das Polarlicht durch. Nachdem wir weiter Richtung Süden fuhren könnten wir eine interessante Berg Gruppe entdecken und dort das erste richtige Polar Licht dieser Fototour fotografieren.

Danach ging es wieder zurück zum Parkplatz um dort die Nacht zu verbringen.

Tag 3

Natürlich konnten wir einen Besuch bei dem bekannten Diamond Beach nicht entgehen lassen. An diesem Strand stranden die Eisblöcke, welche vom Vatnajökull Gletscher durch die Jökulsárlón Lagoune auf das Meer treiben zurück an den Strand. Zwischen 10cm und 2 Meter höhe ist alles dabei.
Dort fotografierten wir, sowie hunderte andere Landschaftsfotografen den Sonnenaufgang.

Tag 4

Nach dem vierten Tag konnten wir endlich mal ausschlafen. Danach ging es für die nächsten Tage einkaufen.

Nach dem Mittagessen in der Jugendherberge ging es weiter nach Stokksnes um dort den Sonnenuntergang und die Polarlichter zu fotografieren.
Dort angekommen hingen zunächst die gesamten Berge in den Wolken. Nach kurzer Zeit lösten sich diese noch vor dem Sonnenuntergang auf.

Pünktlich zum Sonnenuntergang zog eine weitere Wolkendecke über den bergen hinweg und bescherte uns einen einmaligen Sonnenuntergang.

Danach erstmal abwarten.
Nach ca 2 Stunden konnten wir die Polarlichter sehen und fotografieren.

Diese unglaubliche Nacht werde ich so schnell nicht vergessen! Einfach faszinierend die grünen Lichter flackernd am Himmel zu sehen! Doch an diesem Tag wusste ich nicht nicht was mir die nächsten Tage bevorstehen würde. Aber dazu mehr im Teil 2 des Reiseberichts.

Gegen 1 Uhr fuhren wir zurück und sind somit ca 10 Stunden an diesem magischen Ort gewesen.

Zurück im Hostel kochten wir noch schwedische Köttbullar mit Bratkartoffeln und ich sicherte die Bilder und Zeitraffer.

Insgesamt konnten wir uns in den ersten Tagen wettertechnisch glücklicht schätzen. Wie es weiter geht erfahrt Ihr in dem zweiten Teil!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*