Am Morgen des fünften Tages auf Island ging es um 10 Uhr von Höfn im Südosten weiter in den Norden nach Reykjahlíð. Da eine Warmfront durch Island zog und sich das Wetter im Süd/Südosten nicht bessern würde beschlossen wir in den Norden entlang der Ringstraße zu fahren. Hoch im Norden war es nicht leicht ordentliche Locations für den Sonnenuntergang bzw die Polarlichter zu finden.

Nach 2 Stunden erreichten wir die Fjorde im Osten. Nach einer kurzen Rast und weitern 2 Stunden tankten wir an der verlassensten Tankstelle bei -15 Crad in der Eiswüste Islands. Kurz vor Reykjahlíð haben wir noch einige Locations besucht und sind nach stundenlanger Fahrt in dem Hostel angekommen.
Dort hatten wir noch gekocht sowie das Wetter gecheckt und die nächsten Tage verplant.

Tag 6

Während alle im Hostel schliefen packten wir unsere Koffer und fuhren weiter zum Godafoss Wasserfall.
Anfangs konnte ich keine Fotografen sehen doch nach 10 Minuten kam der erste Reisebus auf dem Parkplatz an.

Nach anfänglicher Skepsis bezüglich dem Wetter konnten wir entspannt den Sonnenaufgang fotografieren.

Danach scouteten wir einen Locations für den Sonnenuntergang und die Polarlichter. Nach etwas googeln entdeckten ich zwei Locations an der Nordküste. Da noch einige Stunden bis Sonnenuntergang übrig waren hatten wir genügend Zeit endlich etwas zu Mittagessen.

Nach dem Mittag- bzw. Abendessen fotografierten wir denn Sonnenuntergang und kurvten durch die Schotterstraßen durch die nördlichen Straßen Islands. Nach langer Fahrt erreichten wir das isländische Stonehenge. Einfach unglaublich welche einzigartige Polarlicht Show geboten wurde. Nachdem das Nordlicht schwächer wurde und alle erdenklichen Blickwinkel fotografiert wurden ging es 3 Stunden zum Aldeyjarfoss Wasserfall. Die letzten Kilometer führten für eine F-Road. Nach 2 Kilometer entschieden wir uns stehen zu bleiben bevor wir noch nachts im Schnee stecken bleiben.

Tag 7

Um 7:30 klingelte der Wecker und es ging los zum Aldeyjarfoss. Da die gesamte Straße mit Eis bedeckt war konnte ich auf die Spikes nicht verzichten.
Einen Blog zu meinen Spikes könnt ihr euch Hier durchlesen.
Eine zweite Jacke war durch die heftigen Windböhen unverzichtbar. Am Wasserfall angekommen war es nahezu Windstill.
Kaum baute Bastian seine ZweitKamera für einen Zeitraffer auf kam eine Böe und warf die Kamera samt Stativ den Berg hinab. Bei Eis und Schnee war es unmöglich nach unten zu klettern und die Kamera zu retten.

Nach dem checken der Wettermodelle entschieden wir uns bereits am 22.2 statt dem 24.2 zurück nach Deutschland zu fliegen. Grund dafür ist der Orkan welcher am Freitag auf Island treffen wird.

Nach 4 Stunden auf der Ringstraße erreichen wir den Barnafoss. Dieser befindet sich im Westen der Insel.
Eigentlich hatten wir uns von dem Wasserfall viel mehr erwartet. Aus fotografischer Sicht ist dieser Wasserfall nicht zu empfehlen.

Nach dem Sonnenuntergang ging es nach Borgarbyggd in das Hostel.
Wie an fast jedem Abend wieder lecker gekocht und die Daten gesichert.

Tag 8

Den letzten Tag während des Sturms verbrachten wir entspannt im im Hostel und bearbeiteten die ersten Bilder. Am Nachmittag packten wir die Koffer ins Auto und fuhren weiter nach Reykjavik. Nach dem kurzen Sightseeing mussten wir uns irgendwie die Zeit vertreiben. Am Abend ging es noch zu Subway und dannach zum Flughafen im Südwestlichen Teil der Insel. Da der Flieger nach Frankfurt erst um 6:00 Uhr am nächten Morgen abhob, hatten wir genügend Zeit die nächten Bilder dieser Tour zu entwickteln.

 

Diese Fototour hat sich definitiv gelohnt. Nach Jahren konnte ich endlich die Polarlichter sehen und fotografieren. Diese unverrgessliche Woche wird mir noch lange im Gedächtniss bleiben.

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