Fotografie & Wandern – mit Zelt und Rucksack unterwegs. Wildcamping ist ein wesentlicher Bestandteil, um die schönen versteckten Ecken in den Alpen zu fotografieren. In den vergangenen Jahren durfte ich bereits in einer Vielzahl von Landschaften campieren. Überwiegend schlug ich mein Zelt in den Alpen auf. Bei einigen Wandertouren hat es sich fotografisch nicht immer, aber im Bezug auf Erfahrungen sehr gelohnt. Hier sind einige Gründe, weshalb du auch mit dem Zelten in den Alpen unterwegs sein solltest. Hier gehts zum zweiten Teil mit der besten Ausrüstung für Fotografen in den Bergen.

Vor Ort bei Sonnenaufgang / Sonnenuntergang und über Nacht

Viele interessante Orte in den Bergen sind oft nur mit langen Wanderungen erreichbar. Kurz zum Sonnenuntergang rauf und danach wieder runter? Grundsätzlich möglich, aber aufgrund Sicherheit bei Dunkelheit nicht empfehlenswert. Insbesondere in der Sommersaison, wenn die Nächte kurz sind, lässt eine Wanderung nach Sonnenuntergang und erneut vor Sonnenaufgang wenig Zeit zum Schlafen. Backpacking eröffnet völlig neue Möglichkeiten, um auch an den entlegensten Orten entspannt den Sonnenaufgang zu fotografieren. In den Alpen bietet es sich an, tagsüber die Wanderschuhe zu schnüren und zur Location zu laufen. Sobald man am Fotomotiv angekommen ist, kann man sich nach Sonnenuntergang in das Zelt verkriechen und auf die Sterne warten oder bis Sonnenaufgang schlafen.

Erreichbarkeit von neuen Fotomotiven

Fotografie und Wandern öffnet neue Türen. Je besser ein Ort erreicht werden kann, desto mehr Fotografen sind dort unterwegs. Aus diesem Grund wurde auch der Pragser Wildsee in den vergangenen Jahren zum Hotspot für Hobbyfotografen. Etwas völlig Neues zu finden, ist heutzutage schwieriger den je. Doch es gibt sie noch, die ruhigen und menschenleeren Orte. Um neue portentielle Locations zu finden nutzte ich Komoot. Hier Guide zum Location-Scouting mit meinem Workflow.

Naturverbundenheit

Unserere Bindung zur Natur ließ in den vergangnen Jahrzenten extrem nach. Wir fahren mit dem Auto zur Arbeit, bestellen Essen beim Lieferanten und meiden ungewollt den Kontakt zur Natur. Wandertouren sind ein faszinierendes Erlebnis, um Mutter Natur ein Stück näher zu kommen. Das Schlafmuster fügt sich den Tageslichtstunden und man nimmt die Gerüche und Landschaft besser wahr. Fotografie und Wandern ist ein wesentlicher Bestandteil der Landschaftsfotografie.

Erfahrungen sammeln

Während jeder Backpacking-Tour durfte ich viele Erfahrungen sammeln. Meistens gute, manchmal auch schlechte Erfahrungen. Im Jahr 2018 besuchte ich mit einem guten Freund einen Bergsee im Allgäu. Voller Motivation liefen wir mit 25 Kilo Gepäck los zum Fotomotiv. Laut meiner Wander-App brauchen wir ungefähr 3 1/2 Stunden bis zum See. Bei 30 Crad liefen wir durch einen Waldabschnitt, mit tropischen Luftverhältnissen. Die Hitze zerrte an den Kräften und wir erreichten unsere Location erst 5 Stunden später und hatten Glück. Wir wurden mit einem wunderschönen Sonnnenuntergang belohnt. Auch während einer Tour in Österreich in 2019 haben wir die Zeit falsch eingeschätzt, verpassten den Sonnenuntergang und standen anschließend im Regen. Ob gut oder schlecht, das sind Erinnerungen, die ich schätze und an die ich mich gerne erinnere.

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