Die Kleidung von Landschaftsfotografen wird häufig unterschätzt. Zwar denken viele zuerst an Kamera, Objektive oder Stativ, doch wer regelmäßig draußen fotografiert, merkt schnell, dass die richtige Kleidung mindestens genauso wichtig ist. Gerade in der Landschaftsfotografie verbringt man oft mehrere Stunden am selben Ort. Man wartet auf das richtige Licht, auf Nebel oder den perfekten Moment bei Sonnenaufgang oder -untergang. Wenn man dabei friert, nass wird oder sich kaum bewegen kann, leidet nicht nur der Komfort, sondern auch die Konzentration.
In den letzten Jahren habe ich unzählige Stunden draußen verbracht, unter anderem in deutschen Mittelgebirgen wie dem Pfälzerwald, auf Madeira, La Palma oder in Schottland. Dort fotografiere ich häufig bei gemäßigten Temperaturen zwischen 5 und 25 Grad. Doch genauso oft bin ich auch unter deutlich anspruchsvolleren Bedingungen unterwegs. Auf Island oder den Lofoten können Wind, Regen und Kälte schnell zur Herausforderung werden. Bei Reisen nach Marokko erlebt man zudem teilweise extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht.
Genau deshalb spielt Kleidung für Landschaftsfotografen eine entscheidende Rolle. Sie sorgt dafür, dass du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst: das Motiv, das Licht und die Bildkomposition. In diesem Artikel zeige ich dir, welche Kleidung ich selbst auf Fotoreisen nutze, worauf es wirklich ankommt und welche Fehler viele Fotografen am Anfang machen.
Warum die richtige Kleidung für Landschaftsfotografen so wichtig ist
Viele Fotografen investieren viel Geld in Kameras, Objektive und Filter, doch die eigene Ausrüstung am Körper wird oft unterschätzt. Gerade in der Landschaftsfotografie ist die richtige Kleidung entscheidend dafür, wie lange man konzentriert fotografieren kann und wie flexibel man vor Ort bleibt.
Ein typischer Fototag beginnt oft lange vor Sonnenaufgang. Man läuft im Dunkeln zum Spot, baut das Stativ auf und wartet auf das erste Licht. In dieser Zeit bewegt man sich kaum. Dann merkt man schnell, ob die Kleidung wirklich geeignet ist. Wenn Hände, Füße oder der Rücken auskühlen, rückt das Fotografieren in den Hintergrund. Man denkt nicht mehr über Komposition oder Licht nach, sondern nur noch darüber, wann man wieder ins Warme kommt.
Auch das Gelände und die Umgebung spielen eine große Rolle. In der Landschaftsfotografie steht man selten auf einem ebenen Weg. Oft bewegt man sich über Felsen, durch feuchtes Gras oder auf schmalen Bergpfaden. Deshalb muss die Kleidung von Landschaftsfotografen nicht nur warm, sondern auch robust und beweglich sein. Gerade beim Fotografieren aus niedrigen Perspektiven oder beim Wechseln der Position ist Bewegungsfreiheit entscheidend.
Hinzu kommt ein weiterer Punkt, den viele unterschätzen. Wetterwechsel. Selbst bei scheinbar stabilen Bedingungen können Wind, Regen oder Nebel schnell auftreten. Besonders auf Fotoreisen oder bei längeren Touren ist funktionale Outdoor-Kleidung deshalb ein wichtiger Teil der Ausrüstung.

Am Ende sorgt gute Kleidung für Landschaftsfotografen vor allem für eines: Ruhe. Wenn du weißt, dass du warm, trocken und beweglich bleibst, kannst du dich voll und ganz auf das konzentrieren, was wirklich zählt: das Motiv, das Licht und den richtigen Moment.
Das Zwiebelprinzip – die Grundlage für Fotografen draußen
Wer viel Zeit draußen mit Fotografieren verbringt, merkt schnell, dass eine einzelne dicke Jacke selten die beste Lösung ist. Deutlich sinnvoller ist das sogenannte Zwiebelprinzip. Dabei werden mehrere Kleidungsschichten kombiniert, die jeweils eine eigene Aufgabe erfüllen. Dieses System hat sich nicht nur beim Wandern oder Bergsteigen, sondern auch in der Landschaftsfotografie bewährt. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen bildet es die Grundlage für funktionale Kleidung.
Der große Vorteil liegt in der Flexibilität. Die Temperaturen können sich während eines Fototages stark verändern. Während es beim Sonnenaufgang oft kalt ist, wird es am Nachmittag deutlich wärmer. Mit mehreren Schichten lässt sich die Kleidung jederzeit anpassen. Wird es wärmer, kann man eine Schicht ausziehen. Wird es kälter oder windiger, zieht man wieder etwas darüber.
In der Regel besteht das Zwiebelprinzip aus drei Schichten: einer Basisschicht direkt auf der Haut, einer isolierenden Zwischenschicht und einer äußeren Schicht zum Schutz vor Wind und Regen. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass man auch bei langen Fototouren warm, trocken und beweglich bleibt.
Gerade bei Fotoreisen mit stark wechselnden Bedingungen hat sich dieses System für mich als besonders praktisch erwiesen. Ein gutes Beispiel dafür ist Madeira: Während es in den Bergen am Morgen oft kühl und windig ist, kann es an der Küste nur wenige Stunden später angenehm warm sein.

Ähnlich extrem sind die Unterschiede in Marokko. In der Wüste können die Temperaturen tagsüber auf 25 bis 30 Grad steigen, während sie nachts auf wenige Grad über dem Gefrierpunkt fallen. Genau in solchen Situationen zeigt sich, wie wichtig mehrere Kleidungsschichten sind. Gute Outdoor-Kleidung für Fotografen besteht deshalb nicht aus einem einzelnen Kleidungsstück, sondern aus mehreren Schichten, die zusammen funktionieren und sich flexibel anpassen lassen.
Base Layer – Thermounterwäsche
Die erste Schicht liegt direkt auf der Haut und hat eine entscheidende Aufgabe: Sie reguliert die Körpertemperatur und transportiert Feuchtigkeit nach außen. Gerade in der Landschaftsfotografie wird diese Schicht oft unterschätzt, dabei entscheidet sie darüber, ob man sich bei langen Sessions draußen wohlfühlt oder schnell auskühlt.
Wenn man morgens zum Sonnenaufgang unterwegs ist, bewegt man sich zunächst beim Laufen zum Fotospot. Dabei entsteht Wärme und oft auch leichte Feuchtigkeit. Sobald das Stativ aufgebaut ist, steht man jedoch häufig über längere Zeit nahezu still. Ohne eine gute Basisschicht kann diese Feuchtigkeit dazu führen, dass der Körper schnell auskühlt.
Thermounterwäsche gehört deshalb für mich zur grundlegenden Kleidung für Landschaftsfotografen, besonders bei kälteren Temperaturen oder windigen Bedingungen. Wichtig ist vor allem ein atmungsaktives Material, das Feuchtigkeit zuverlässig ableitet. Dadurch bleibt der Körper trocken und die Wärme kann besser gehalten werden.
Ich selbst nutze häufig Thermounterwäsche von Decathlon. Sie ist funktional, leicht und erfüllt ihren Zweck sehr zuverlässig. Gerade auf längeren Fototouren oder bei Reisen in kalte Regionen wie Island oder Norwegen macht diese erste Schicht einen enormen Unterschied. Auch wenn sie unscheinbar wirkt, bildet sie die Basis jeder guten Outdoor-Kleidung für Fotografen.
Mid Layer – Wärme speichern
Die zweite Schicht sorgt für Isolation. Sie speichert die Körperwärme und verhindert, dass diese zu schnell nach außen entweicht. Gerade beim Fotografieren eines Sonnenaufgangs oder bei Langzeitbelichtungen, also wenn man längere Zeit stillsteht, ist diese Schicht besonders wichtig.
Typische Mid-Layer-Kleidung sind Fleecejacken, leichte Daunenjacken oder isolierende Pullover. Sie halten warm, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Genau diese Beweglichkeit ist in der Fotografie entscheidend. Man kniet sich hin, bewegt sich über Felsen oder verändert ständig die Perspektive. Die Kleidung darf deshalb nicht steif oder zu sperrig sein.
Für viele meiner Fototouren nutze ich eine Kombination aus Thermounterwäsche und einer isolierenden Zwischenschicht. Gerade bei Wind oder feuchten Bedingungen sorgt diese Kombination dafür, dass die Körperwärme erhalten bleibt. Eine durchdachte Mid-Layer-Kleidung ist deshalb ein zentraler Bestandteil funktionaler Kleidung für Landschaftsfotografen.
Outer Layer – Schutz vor Wind und Regen
Die äußere Schicht dient als Schutz gegen Wind, Regen und Schnee. Gerade in der Landschaftsfotografie spielt sie eine entscheidende Rolle, da häufig unter widrigen Wetterbedingungen fotografiert wird, bei denen andere Menschen lieber zu Hause bleiben.
Eine gute Outer Layer sollte drei Dinge erfüllen: Sie muss winddicht, wasserabweisend und gleichzeitig atmungsaktiv sein. Besonders Wind wird oft unterschätzt. Selbst bei moderaten Temperaturen kann starker Wind die gefühlte Temperatur deutlich senken.
Für normale Bedingungen nutze ich häufig eine 3-in-1-Jacke von Jack Wolfskin. Sie bietet ausreichend Schutz vor Regen und Wind und lässt sich flexibel mit weiteren Schichten kombinieren. Bei wirklich kalten Temperaturen, etwa auf Island oder auf den Lofoten im Winter, greife ich zusätzlich auf einen deutlich wärmeren Winterparka zurück. Hierfür nutze ich einen Parka von Decathlon, der speziell für sehr kalte Bedingungen entwickelt wurde.
Meine persönliche Kleidung für Landschaftsfotografie
Im Laufe der Jahre habe ich viele verschiedene Kleidungsstücke ausprobiert. Gerade bei regelmäßigen Fototouren im Freien merkt man schnell, welche Ausrüstung wirklich funktioniert und welche eher im Schrank liegen bleibt. Inzwischen habe ich ein Setup entwickelt, das sich auf Fotoreisen genauso bewährt wie bei Touren in deutschen Mittelgebirgen. Diese Kombination aus funktionaler Kleidung für Landschaftsfotografen sorgt dafür, dass ich mich bei Temperaturen von rund 25 °C genauso wohlfühle wie bei Frost oder starkem Wind.
Hose – Fjällräven und RevolutionRace
Bei Hosen achte ich vor allem auf Robustheit und Bewegungsfreiheit. Beim Fotografieren kniet man sich häufig auf den Boden, klettert über Felsen oder bewegt sich durch unwegsames Gelände. Deshalb nutze ich seit längerer Zeit die Fjällräven Karl Pro Hose*. Sie ist sehr strapazierfähig und gleichzeitig angenehm zu tragen, auch bei längeren Fototouren.
Als zweite Alternative nutze ich häufig die RevolutionRace RVRC GP Pants*. Diese Hose ist etwas leichter und dadurch besonders angenehm, wenn man längere Strecken läuft oder bei moderaten Temperaturen unterwegs ist. Beide Modelle haben sich für mich als sehr praktische Outdoor-Kleidung für Fotografen erwiesen, da sie stabil genug für anspruchsvolle Locations sind, ohne die Beweglichkeit einzuschränken.
Jacke – Jack Wolfskin 3-in-1
Bei normalen Temperaturen zwischen etwa fünf und fünfzehn Grad nutze ich eine 3-in-1-Jacke von Jack Wolfskin*. Der große Vorteil solcher Jacken liegt in ihrer Flexibilität. Man kann die Innenjacke und die äußere Wetterschicht kombinieren oder beide einzeln tragen. Dadurch ist sie für sehr unterschiedliche Wetterbedingungen geeignet.
Gerade bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, wenn Wind und Feuchtigkeit eine Rolle spielen, hat sich diese Jacke für mich sehr bewährt. Sie schützt zuverlässig vor Regen und Wind und lässt sich gleichzeitig gut mit weiteren Schichten kombinieren.
Winterjacke – Parka für extreme Temperaturen
Bei Reisen im Winter nach Island oder auf die Lofoten reicht eine normale Outdoorjacke irgendwann nicht mehr aus. Besonders wenn man bei Minusgraden lange mit Stativ draußen steht, kühlt der Körper schnell aus. Für solche Bedingungen nutze ich einen Winterparka der Marke Quechua* von Decathlon.
Dieser Parka ist deutlich stärker isoliert und speziell für sehr kalte Temperaturen entwickelt worden. Gerade bei Polarlichtnächten oder winterlichen Sonnenaufgängen macht er einen enormen Unterschied. Während man mehrere Stunden draußen fotografiert, bleibt der Körper angenehm warm.
Schuhe – Lowa Renegade GTX
Bei Schuhen setze ich seit Jahren auf den LOWA Renegade EVO GTX Mid*. Dieser klassische Wanderstiefel mit wasserdichter Gore-Tex-Membran bietet sehr guten Halt auf unterschiedlichstem Untergrund. Gerade in der Landschaftsfotografie ist gutes Schuhwerk enorm wichtig. Oft bewegt man sich über nasse Wiesen, Felsen oder sandigen Boden. Ein stabiler Schuh sorgt nicht nur für Komfort, sondern auch für Sicherheit.
Handschuhe – The Heat Company
Bei kalten Temperaturen sind gute Handschuhe unverzichtbar, insbesondere dann, wenn man Kameraeinstellungen verändern muss. Ich nutze hierfür die Durable Liner PRO Handschuhe von The Heat Company*.
Sie halten die Hände warm und sind gleichzeitig so dünn, dass sich die Kamera problemlos bedienen lässt. Gerade bei Wintertouren oder bei der Polarlichtfotografie hat sich diese Kombination aus Wärme und Beweglichkeit als sehr praktisch erwiesen. Deshalb gehören sie für mich zur grundlegenden Kleidung für Fotografen.
Thermounterwäsche – Snocks
Die Basis meines Kleidungssystems bildet Thermounterwäsche. Ich nutze häufig Thermounterwäsche von Snocks*, die sich angenehm trägt und Feuchtigkeit gut nach außen transportiert. Gerade bei kalten Bedingungen ist eine gute Basisschicht entscheidend, damit der Körper trocken bleibt und nicht auskühlt.

Kostenloses E-Book: Die 5 größten Fehler in der Landschaftsfotografie
Vermeide die typischen Stolperfallen bei Komposition, Motivwahl und Licht – mit meinem kompakten Guide.
Kleidung für Landschaftsfotografen im Winter – meine Erfahrungen aus Island und Norwegen
Wer im Winter fotografiert, merkt schnell, dass normale Outdoor-Kleidung irgendwann an ihre Grenzen stößt. In Regionen wie Island oder auf den Lofoten herrschen Bedingungen, die in Mitteleuropa kaum vorzufinden sind. Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, starker Wind und lange Phasen ohne Bewegung stellen hohe Anforderungen an die Kleidung von Landschaftsfotografen.
Das größte Problem ist dabei weniger die Kälte selbst, sondern die Kombination aus Wind und Stillstand. Beim Fotografieren bewegt man sich oft kaum. Man steht am Stativ, wartet auf das richtige Licht oder beobachtet das Polarlicht am Himmel. In diesen Momenten verliert der Körper sehr schnell Wärme. Deshalb ist eine gute Isolation entscheidend.
Für mich hat sich der bereits erwähnte Winterparka besonders bewährt. Eine dick isolierte Jacke hält die Körperwärme deutlich besser als mehrere dünne Schichten ohne ausreichende Isolation. Gleichzeitig bleibt darunter genug Platz für Thermounterwäsche und eine isolierende Zwischenschicht. Gerade bei Temperaturen um -10 bis -20 Grad ist diese Kombination ein wichtiger Bestandteil.
Auch Handschuhe spielen eine große Rolle. Bei Polarlichtnächten oder winterlichen Sonnenaufgängen müssen regelmäßig die Kameraeinstellungen verändert werden. Dicke Skihandschuhe sind dafür meist ungeeignet, da sie das Gefühl für Knöpfe und Einstellräder beeinträchtigen. Dünnere, funktionale Handschuhe haben sich deshalb für mich als deutlich praktischer erwiesen.

Schuhe für den Winter
Ein weiterer Punkt, den viele unterschätzen, sind die Schuhe. Gerade in Island oder Norwegen steht man häufig auf kaltem oder sogar gefrorenem Untergrund. Gute, isolierte Schuhe verhindern, dass die Kälte über den Boden in den Körper zieht. Deshalb gehören für mich stabile und wasserdichte Stiefel zu den wichtigsten Elementen der Kleidung für Landschaftsfotografen.
Am Ende gilt die einfache Regel: Wenn du im Winter fotografierst, plane deine Kleidung immer etwas wärmer als nötig. Während man beim Wandern schnell wieder warm wird, steht man beim Fotografieren oft über längere Zeit still. Eine durchdachte Kombination aus Thermounterwäsche, isolierenden Schichten und einer warmen Jacke sorgt dafür, dass man sich vollständig auf das Motiv konzentrieren kann, statt ständig an kalte Hände oder Füße zu denken.
Kleidung für Landschaftsfotografen im Sommer
Bei funktionaler Kleidung denken viele sofort an kalte Temperaturen oder Winterbedingungen. Doch auch im Sommer ist durchdachte Kleidung für Landschaftsfotografen wichtig. Der große Vorteil des zuvor beschriebenen Zwiebelprinzips zeigt sich insbesondere bei moderaten Temperaturen zwischen etwa 5 und 25 Grad.
Im Sommer wird das System einfach reduziert. Thermounterwäsche kann entweder komplett weggelassen oder vorsichtshalber im Koffer gelassen werden, für den Fall, dass es doch einmal kälter wird. Die restliche Kleidung bleibt im Grunde gleich. Eine gute Hose, stabile Schuhe und eine wetterfeste Jacke sind auch bei warmen Bedingungen sinnvoll, besonders, wenn man morgens zum Sonnenaufgang oder in den Bergen unterwegs ist.
Der entscheidende Vorteil liegt in der Flexibilität. Wird es während des Tages zu warm, zieht man einfach eine Schicht aus. Man kann beispielsweise die Fleecejacke oder die Innenjacke ausziehen und nur mit der äußeren Jacke oder einem dünnen Oberteil weiterfotografieren. Wird es später wieder kälter, etwa beim Sonnenuntergang oder wenn Wind aufkommt, zieht man die Schicht wieder an.

Dieses System ist besonders auf Fotoreisen extrem praktisch. In Regionen wie Madeira kann es in den Bergen kühl sein, während es an der Küste deutlich wärmer ist. Ähnlich ist es in Marokko, wo es in der Wüste tagsüber 25 bis 30 Grad warm werden kann, nachts aber deutlich abkühlt. Durch das Zwiebelprinzip bleibt man flexibel und muss nicht für jede Situation komplett andere Kleidung einpacken.
Typische Fehler bei der Kleidung für Landschaftsfotografen
Gerade am Anfang unterschätzen viele Fotografen, wie wichtig die richtige Kleidung für lange Fototouren ist. Oft wird viel Geld in die Kameraausrüstung investiert, während die Kleidung eher als Nebensache betrachtet wird. Dabei kann falsche oder ungeeignete Kleidung schnell dazu führen, dass man sich draußen unwohl fühlt und die Tour früher abbrechen muss.
Ein typischer Fehler ist es beispielsweise, zu wenig Kleidung für den Sonnenaufgang mitzunehmen. Selbst im Sommer können die Temperaturen früh am Morgen deutlich niedriger sein als tagsüber. Wer dann nur ein dünnes Shirt trägt, merkt schnell, wie unangenehm das Stillstehen werden kann.
Ein weiterer häufiger Fehler ist ungeeignetes Schuhwerk. Landschaftsfotografie findet selten auf perfekten Wegen statt. Oft bewegt man sich über nasse Wiesen, Felsen oder unebenes Gelände. Ohne stabile Schuhe wird das schnell anstrengend oder sogar gefährlich. Deshalb gehören für mich gute Outdoorstiefel zu den wichtigsten Kleidungsstücken für Landschaftsfotografen.
Auch Wind wird oft unterschätzt. Selbst wenn die Temperatur eigentlich angenehm ist, kann starker Wind die gefühlte Temperatur deutlich senken. Eine winddichte Jacke ist auf vielen Fototouren deshalb unverzichtbar.
Ein letzter Punkt ist die Bewegungsfreiheit. Die Kleidung darf nicht zu steif oder zu schwer sein. Beim Fotografieren verändert man ständig die Position, kniet sich hin oder bewegt sich über unwegsames Gelände. Gute Kleidung für Fotografen verbindet deshalb Wetterschutz mit ausreichend Beweglichkeit.
Fazit – Funktion ist wichtiger als Stil
Die richtige Kleidung wird oft unterschätzt, dabei ist sie ein entscheidender Teil der Ausrüstung eines Landschaftsfotografen. Wer regelmäßig draußen fotografiert, merkt schnell, dass Komfort, Bewegungsfreiheit und Wetterschutz großen Einfluss darauf haben, wie lange und konzentriert gearbeitet werden kann.
Ein durchdachtes Schichtsystem sorgt dafür, dass man bei unterschiedlichen Bedingungen flexibel bleibt. Mit Thermounterwäsche, isolierenden Zwischenschichten und einer wetterfesten Jacke lässt es sich problemlos anpassen. Genau dieses Prinzip hat sich sowohl in deutschen Mittelgebirgen als auch auf Fotoreisen in den Bergen, an Küsten oder in der Wüste für mich bewährt.
Wichtig ist dabei vor allem, Kleidung zu wählen, die wirklich funktional ist. Sie sollte warm halten, vor Wind und Regen schützen und gleichzeitig genügend Bewegungsfreiheit bieten. Gute Outdoor-Kleidung für Fotografen sorgt letztlich dafür, dass man sich vollständig auf das Wesentliche konzentrieren kann: das Licht, das Motiv und den richtigen Moment.
Denn am Ende entscheidet nicht allein die Kamera über ein gutes Bild, sondern auch, wie lange man draußen bleiben kann, um diesen Moment überhaupt zu erleben.
Willst du Landschaften fotografieren wie ein Profi?
Du möchtest keine neuen Tutorials, Fotospots und Bildbearbeitungstricks mehr verpassen? Dann trag dich jetzt ein und mach den nächsten Schritt in deiner fotografischen Entwicklung.
Über 3.000 Fotografen sind bereits dabei, um regelmäßig meine besten Tipps, Tutorials und Geschichten direkt in ihr Postfach zu erhalten. Hol dir jetzt frische Inspiration für deine Landschaftsfotografie!
Transparenz-Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten. Ich empfehle nur Produkte, die ich selbst getestet habe oder voll und ganz hinterstehe.
