Über Florian Orth

Landschaftsfotograf & Coach

Landschaften bewusst erleben

Wenn ich heute im Pfälzerwald auf einem Felsen auf den Sonnenaufgang warte oder nachts die Milchstraße fotografiere, denke ich oft daran zurück, wie alles begonnen hat. Damals hätte ich nie gedacht, dass aus meinem Hobby einmal mein Beruf werden würde. Heute darf ich jedes Jahr zahlreiche Fotografen auf Workshops und Fotoreisen begleiten, und trotzdem fasziniert mich die Landschaftsfotografie noch genauso wie am ersten Tag.

Es ist nicht nur das fertige Bild, das mich begeistert, sondern vor allem der Weg dorthin. Das Warten auf das richtige Licht, das Beobachten des Wetters und die Ruhe, die man in der Natur findet, sind für mich das Schönste daran. Genau diese Momente machen für mich die Landschaftsfotografie aus.

Diese Begeisterung möchte ich in meinen Workshops weitergeben. Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Fotospots an einem Tag zu besuchen, sondern Landschaften bewusst wahrzunehmen, Licht zu verstehen und den eigenen fotografischen Blick weiterzuentwickeln.

Wie alles begann

Meine Begeisterung für die Fotografie begann schon in frühen Jahren. Meine erste Spiegelreflexkamera kaufte ich mir von dem Geld, das ich zur Konfirmation bekommen hatte. Anfangs fotografierte ich alles, was mir vor die Linse kam. Von Autos über Menschen oder Landschaften während kleiner Ausflüge. Doch mit jeder Tour wuchs meine Begeisterung für die Natur und die Landschaftsfotografie.

Wie viele andere Fotografen auch brachte ich mir die Grundlagen zunächst selbst bei. Ich verbrachte unzählige Stunden mit YouTube-Videos und Fachbüchern und war natürlich viel draußen in der Natur. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass ich an einen Punkt in meiner fotografischen Entwicklung gekommen war, an dem ich alleine nicht mehr wirklich weiterkam. Deshalb begann ich, Fotoworkshops zu besuchen. Dort lernte ich nicht nur neue Techniken kennen, sondern vor allem, Landschaften bewusster wahrzunehmen, Licht besser zu lesen und Bilder gezielter zu gestalten. Rückblickend waren diese Workshops ein entscheidender Schritt in meiner fotografischen Entwicklung.

Schon bald verbrachte ich unzählige Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge im Freien. Besonders der Pfälzerwald wurde zu meiner fotografischen Heimat. Dort lernte ich, dass gute Landschaftsfotografie nur selten dem Zufall zu verdanken ist. Vielmehr sind Geduld, Planung und das richtige Licht entscheidend. Viele meiner Lieblingsbilder sind nicht beim ersten Besuch eines Ortes entstanden, sondern erst nach mehreren Anläufen.

Vom Hobby zum Beruf

Meine Leidenschaft für die Landschaftsfotografie wurde nach und nach zu mehr als nur einem Hobby. Während meiner Ausbildung nahm ich hin und wieder erste Fotoaufträge an und verbrachte jede freie Minute mit der Kamera in der Natur. Parallel dazu begann ich, meine Erfahrungen und Bilder in einem Blog zu veröffentlichen.

Mit der Zeit erhielt ich immer häufiger Nachrichten von Fotografen, die mich fragten, ob sie mich einmal beim Fotografieren begleiten könnten. Anfangs dachte ich nicht daran, selbst Workshops anzubieten. Doch genau aus diesen Anfragen entstand schließlich die Idee für meinen ersten Fotoworkshop. Was als gemeinsamer Fototag mit wenigen Teilnehmern begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem umfangreichen Angebot aus Tagesworkshops, Intensiv-Workshops, Fotoreisen und Videokursen.

Seit 2017 durfte ich bereits über 500 Fotografen in Workshops und auf Fotoreisen begleiten. Eines hat sich dabei bis heute nicht verändert: Mir ist wichtig, dass sich jeder Teilnehmer gut aufgehoben fühlt, genügend Zeit für Fragen hat und sich fotografisch nachhaltig weiterentwickeln kann.

Mein Angebot umfasst heute Tageskurse, mehrtägige Intensiv-Workshops, internationale Fotoreisen, Videokurse sowie einen umfangreichen Blog rund um die Landschaftsfotografie. Trotz dieser Entwicklung hat sich meine Motivation nie verändert. Ich möchte Menschen für die Natur begeistern und ihnen dabei helfen, ihre fotografischen Fähigkeiten Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Meine Philosophie

In den vergangenen Jahren hat sich meine Art, Workshops zu gestalten, verändert. Früher war ich der Meinung, dass ein guter Workshop möglichst viele Fotospots beinhalten müsse. Heute sehe ich das völlig anders.

Ich bin überzeugt, dass gute Landschaftsfotografie nicht dadurch entsteht, dass man möglichst viele Orte an einem Tag besucht. Viel wichtiger ist es, sich Zeit zu nehmen, eine Landschaft zu beobachten und verschiedene Bildideen auszuprobieren. Erst wenn man sich intensiv mit einem Motiv auseinandersetzt, entstehen Bilder mit einer eigenen Wirkung.

Genau deshalb arbeite ich heute bewusst mit kleinen Gruppen und nehme mir an jedem Fotospot deutlich mehr Zeit als früher. Mir ist wichtig, dass jeder Teilnehmer versteht, warum ein Bild funktioniert, und nicht einfach nur die gleichen Kameraeinstellungen übernimmt.

Mein Ziel ist es, dass du nach einem Workshop nicht nur mit schönen Bildern nach Hause gehst, sondern das Gelernte später selbstständig anwenden kannst.

500+

Teilnehmer begleitet

Seit 2017

Fotoworkshops & Reisen

15+

Jahre Landschaftsfotografie

Meine Ausrüstung

Die Technik ist für mich ein Werkzeug. Entscheidend sind Licht, Bildgestaltung und der richtige Moment. Dennoch werde ich häufig nach meiner Ausrüstung gefragt. Deshalb findest du hier mein aktuelles Equipment.

Meine Kameras

Seit meiner ersten Spiegelreflexkamera (Nikon D3300) bin ich Nikon treu geblieben. Seit 2019 nutze ich die spiegellose Nikon Z7 und Nikon Z6.

Die Objektive

In der Landschaftsfotografie ist eine Auswahl zwischen verschiedenen Objektiven wichtig.

Das Zubehör

Hier findest du meine weitere Ausrüstung.