Die „Astro Tools“ von Jakob Sahner sind ein Photoshop-Plugin, das meinen Workflow bei der Bearbeitung von Milchstraßenbildern in den letzten Monaten deutlich verändert hat. Gerade in der Astrofotografie war die Bildbearbeitung für mich lange Zeit einer der aufwendigsten Schritte überhaupt. Viele Ebenen, Luminanzmasken, Radialfilter und unterschiedliche Anpassungen sorgten oft dafür, dass die Bearbeitung eines einzelnen Bildes schnell 30 bis 45 Minuten in Anspruch nehmen konnte.

Das eigentliche Problem war für mich dabei allerdings nicht nur der Zeitaufwand. Viel schwieriger war es häufig, dass ich nach einigen Monaten viele Schritte wieder vergessen hatte. Als Landschaftsfotograf fotografiere ich die Milchstraße meist nur zu bestimmten Jahreszeiten oder auf Reisen mit besonders dunklem Himmel. Dazwischen liegen teilweise mehrere Monate, in denen ich kaum Astroaufnahmen bearbeite. Genau deshalb musste ich mich immer wieder neu in meinen eigenen Workflow hineindenken.

Besonders spannend fand ich von Anfang an, dass das Plug-in nicht versucht, Photoshop zu ersetzen. Stattdessen baut Photoshop-Plugin direkt auf Photoshop auf und integriert viele typische Astro-Workflows deutlich einfacher und übersichtlicher in das bestehende Programm.

Warum mich das Plugin „Astro Tools“ interessiert hat

Bevor ich die Photoshop-Plugin von Jakob Sahner genutzt habe, war mein Workflow in Photoshop deutlich komplizierter. Insbesondere das gezielte Herausarbeiten der Milchstraße war sehr aufwendig und lief häufig über Radialfilter, Luminanzmasken und viele einzelne Ebenen. Je nach Bild konnte allein dieser Schritt schnell eine halbe bis dreiviertel Stunde dauern.

Besonders problematisch war für mich dabei weniger die eigentliche Bearbeitung, sondern vielmehr die fehlende Konsistenz. Wenn ich Bilder mehrere Monate später erneut bearbeitete, musste ich mich jedes Mal erneut in meinen eigenen Workflow hineindenken. Dieses Problem dürften vor allem Hobbyfotografen kennen. Viele fotografieren die Milchstraße vielleicht nur ein- oder zweimal pro Jahr und haben bis zur nächsten Saison bereits wieder vergessen, welche Bearbeitungsschritte eigentlich wichtig waren.

Genau deshalb fand ich den Ansatz von Astro Tools sofort interessant. Das Plug-in bündelt viele typische Bearbeitungsschritte der Astrofotografie direkt innerhalb von Photoshop und macht den Workflow deutlich einfacher und reproduzierbarer.

Hinzu kommt, dass die Astro Tools von Jakob Sahner stammen, dessen Astro-Aufnahmen und Photoshop-Workflows vielen Landschafts- und Astrofotografen bereits bekannt sein dürften. Deshalb hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass das Plug-in nicht einfach möglichst viele Effekte bieten möchte, sondern tatsächlich aus einem echten Astro-Workflow entstanden ist.

Mein Workflow für Milchstraßenbilder mit Astro Tools

Mein eigentlicher Workflow beginnt bereits vor Ort bei der Aufnahme der Bilder. In den meisten Fällen fotografiere ich zunächst den Vordergrund als einzelnes Bild und anschließend ein Stacking aus etwa 30 bis 50 Aufnahmen für den Himmel bzw. die Milchstraße. Durch dieses Stacking lässt sich das Bildrauschen später deutlich reduzieren, was insbesondere bei Astroaufnahmen von Vorteil ist.

Anschließend verrechne ich die einzelnen Aufnahmen der Milchstraße mit dem Starry Landscape Stacker. Dadurch entsteht eine deutlich rauschärmere Datei, die sich später wesentlich sauberer bearbeiten lässt. Das macht besonders in dunklen Bereichen oder feinen Strukturen der Milchstraße einen enormen Unterschied.

Sowohl die gestackte Milchstraße als auch den Vordergrund importiere ich anschließend ganz normal in Lightroom. Dabei ist es mir wichtig, dass ich auf der gestackten Astro-Datei zunächst keine zusätzliche Schärfung anwende. Andernfalls wirken viele Details innerhalb der Milchstraße später schnell unnatürlich oder überschärft.

astro tools lightroom

Anschließend lade ich sowohl den Vordergrund als auch die Milchstraße direkt als Ebenen nach Photoshop. Genau dort kommt dann das „Astro Tools Photoshop Plugin” zum Einsatz.

Für mich liegt der große Vorteil darin, dass sich viele Bearbeitungsschritte in Photoshop deutlich schneller und sauberer umsetzen lassen als früher. Anstatt unzählige Ebenen, Masken oder manuelle Anpassungen zu erstellen, arbeite ich mittlerweile mit einem klareren und reproduzierbaren Workflow.

astro tools
jakob sahner astro tools

Nachdem ich die Milchstraße mit dem Plugin bearbeitet habe, schließe ich Photoshop einfach wieder, und die fertige Datei wird automatisch zurück nach Lightroom übertragen. Genau diese Kombination aus Lightroom, Photoshop, Starry Landscape Stacker und Astro Tools ist für mich mittlerweile extrem effizient und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Ergebnisse über verschiedene Bilder hinweg deutlich konsistenter aussehen.

Welche Einstellungen ich bei fast jedem Milchstraßenbild nutze

Mittlerweile gibt es einige Funktionen des Astro-Tools-Photoshop-Plug-ins, die ich bei nahezu jedem Milchstraßenbild verwende. Dadurch hat sich mein Workflow in Photoshop in den letzten Monaten deutlich verändert und vor allem konsistenter entwickelt.

Am häufigsten nutze ich die Basic Adjustments. Gerade am Anfang der Bearbeitung hilft mir dieses Tool, die grundlegende Stimmung der Milchstraße sauber herauszuarbeiten, ohne dass ich direkt unzählige einzelne Ebenen oder Masken anlegen muss. Früher bestand dieser Schritt oft aus vielen kleinen Anpassungen, die je nach Bild unterschiedlich ausfielen. Heute funktioniert das deutlich schneller und ist vor allem reproduzierbarer.

Ebenfalls fast immer im Einsatz ist das Tool für die Milchstraßen-Details. Damit lassen sich gerade feine Strukturen innerhalb der Milchstraße deutlich besser hervorheben, ohne dass das Bild künstlich oder überschärft wirkt. Genau das war früher bei manuellen Schärfungen häufig ein Problem.

Auch „Contrast + Color Boost” nutze ich mittlerweile bei praktisch jedem Bild. Gerade in der Astrofotografie besteht schnell die Gefahr, dass Farben oder Kontraste zu künstlich wirken. Mit dem Plug-in lassen sich diese Anpassungen deutlich kontrollierter und sauberer umsetzen als mit vielen manuellen Photoshop-Schritten.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil meines Workflows ist der Arcsinh-Stretch. Damit lassen sich gerade schwächere Strukturen innerhalb der Milchstraße deutlich besser sichtbar machen, ohne dass helle Bereiche sofort unnatürlich wirken. Das funktioniert meiner Meinung nach besonders bei Bildern mit wenig Lichtverschmutzung extrem gut.

Zusätzlich verwende ich häufig Star Glow, um helleren Sternen eine natürlichere Wirkung zu verleihen. Genau darin zeigt sich meiner Meinung nach auch einer der größten Vorteile des Plug-ins. Viele Effekte sehen deutlich sauberer und natürlicher aus als bei manuellen Bearbeitungen oder klassischen Photoshop-Aktionen.

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Vor der Bildbearbeitung
astro tools milkyway
Nach der Bildbearbeitung

Besonders gut gefällt mir, dass alle Werkzeuge direkt in Photoshop integriert sind und sich dadurch sehr schnell kombinieren lassen. Das sorgt dafür, dass die Bearbeitung mittlerweile deutlich strukturierter und weniger kompliziert ist.

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Warum die Astro Tools meinen Workflow massiv beschleunigt haben

Für mich ist der wahrscheinlich größte Unterschied seit der Nutzung des Photoshop-Plugin von Jakob Sahner (10% Rabatt mit dem Code: florianorth) die enorme Zeitersparnis bei der Bearbeitung. Während ich früher für ein einzelnes Milchstraßenbild oft 30 bis 45 Minuten in Photoshop gebraucht habe, ist die Bearbeitung heute häufig innerhalb weniger Minuten abgeschlossen.

Früher bestand mein Workflow aus vielen einzelnen Ebenen, manuellen Masken, Radialfiltern und Luminanzbereichen. Gerade wenn man nicht regelmäßig Astroaufnahmen bearbeitet, verliert man dabei schnell den Überblick oder vergisst nach einigen Monaten bestimmte Schritte wieder komplett.

Genau hier spielt das Astro-Tools-Photoshop-Plugin seine größte Stärke aus. Viele Bearbeitungsschritte laufen nun deutlich strukturierter, sauberer und vor allem reproduzierbarer ab. Anstatt jedes Bild von Grund auf neu zu erstellen, arbeite ich mittlerweile mit einem klaren Workflow, den ich auf unterschiedliche Situationen übertragen kann.

Besonders hilfreich ist dabei die Live-Vorschau innerhalb des Plug-ins. Anpassungen lassen sich direkt beurteilen, ohne dass man ständig zwischen Ebenen oder einzelnen Bearbeitungsschritten wechseln muss. Dadurch fühlt sich die Bearbeitung deutlich flüssiger und weniger kompliziert an.

Das ist besonders für Hobbyfotografen wichtig. Denn viele fotografieren die Milchstraße nur wenige Male pro Jahr und möchten sich nicht jedes Mal erneut stundenlang mit Photoshop-Workflows beschäftigen. Genau hier sorgt Astro Tools meiner Meinung nach dafür, dass die Bildbearbeitung deutlich zugänglicher wird.

Besonders gut gefällt mir, dass die Ergebnisse dabei nicht künstlich oder übertrieben wirken. Viele Anpassungen sehen erstaunlich sauber aus und orientieren sich deutlich stärker an einem natürlichen Astro-Look als aggressive KI-Filter.

Startrails einfach bearbeiten

Die Astro-Tools von Jakob Sahner eignen sich nicht nur für klassische Milchstraßenbilder, sondern auch erstaunlich gut für Startrails und größere Panoramen. Das gefällt mir persönlich besonders gut, weil sich dadurch unterschiedliche Astro-Workflows direkt in Photoshop umsetzen lassen, ohne dass man ständig zwischen verschiedenen Plug-ins oder komplizierten Bearbeitungsschritten wechseln muss.

Gerade bei Startrails habe ich früher deutlich seltener fotografiert, da mich die spätere Bearbeitung oft schnell genervt hat. Viele kleine Anpassungen von Kontrasten und Farben oder das saubere Herausarbeiten des Himmels waren häufig unnötig zeitaufwendig.

Seit ich das Photoshop Plugin nutze, fotografiere ich tatsächlich wieder deutlich häufiger Startrails. Der Workflow wirkt wesentlich strukturierter und viele Anpassungen lassen sich deutlich schneller umsetzen. Besonders praktisch finde ich, dass sich im Plugin auch direkt verschiedene Startrail-Effekte, wie beispielsweise ein Kometen-Effekt, auswählen lassen. Dadurch laufen die Sterne nach außen hin langsam aus.

Zusätzlich kann ich direkt im Tool einen separaten Vordergrund einfügen, der normalerweise ohnehin unabhängig vom Himmel fotografiert wird. Das macht den gesamten Workflow deutlich angenehmer und reduziert viele zusätzliche Schritte in Photoshop.

Allerdings benötigt das Zusammenfügen der Dateien selbst etwas Zeit. Gerade bei größeren TIFF-Dateien oder RAWs merkt man schnell, dass die Berechnung von Startrails sehr rechenintensiv ist und je nach Leistung des Computers einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Mit JPG-Dateien funktioniert das Ganze dagegen deutlich schneller.

Mit dem Plugin lassen sich auch größere Panoramen problemlos bearbeiten. Das ist ein großer Vorteil, denn das Plugin funktioniert nicht nur für einzelne Fotos, sondern lässt sich auch sehr gut auf umfangreichere Astro-Projekte übertragen.

Dadurch wirkt mein gesamter Astro-Workflow mittlerweile deutlich einheitlicher. Egal, ob es sich um ein einzelnes Milchstraßenbild, ein Panorama oder Startrails handelt. Viele Bearbeitungsschritte bleiben konsistent und lassen sich wesentlich einfacher reproduzieren als früher.

Für wen Astro Tools wirklich sinnvoll ist

Meiner Meinung nach sind die Astro-Tools von Jakob Sahner besonders für Landschafts- und Astrofotografen interessant, die ihren Workflow in Photoshop vereinfachen und gleichzeitig reproduzierbarer gestalten möchten. Gerade Hobbyfotografen profitieren enorm davon, da sie die Milchstraße nur wenige Male pro Jahr fotografieren und sich deshalb nicht ständig erneut in komplizierte Photoshop-Workflows einarbeiten möchten.

Genau hier spielt das Plugin seine größte Stärke aus. Viele Bearbeitungsschritte bleiben konsistent und lassen sich sehr schnell auf neue Bilder übertragen. Dadurch wirkt der gesamte Workflow deutlich strukturierter und weniger kompliziert als viele klassische Astro-Bearbeitungen mit unzähligen Ebenen und manuellen Masken.

Gleichzeitig eignet sich das Plug-in nicht nur für Anfänger. Auch fortgeschrittene Fotografen oder Astrofotografen, die regelmäßig Milchstraßen-, Startrails- oder Deep-Sky-Aufnahmen bearbeiten, dürften von dem deutlich schnelleren Workflow profitieren.

Das Plugin ersetzt natürlich nicht das grundlegende Verständnis für Licht, Bildaufbau oder Astrofotografie selbst. Gute Bedingungen vor Ort, möglichst wenig Lichtverschmutzung und ein sauber fotografiertes Ausgangsbild sind und bleiben die wichtigste Grundlage für starke Astroaufnahmen.

Warum gutes Licht und gute Bedingungen trotzdem wichtiger bleiben

Trotzdem darf man bei aller Bildbearbeitung nicht vergessen, dass selbst das beste Photoshop-Plugin kein schlechtes Ausgangsbild retten kann. Gerade in der Astrofotografie werden die wichtigsten Entscheidungen immer noch vor Ort und nicht erst später am Computer getroffen.

Lichtverschmutzung, Mondphase, Wetter und die Transparenz der Atmosphäre beeinflussen die Bildqualität in der Regel deutlich stärker als die Bearbeitung selbst. Genau deshalb bringt selbst der beste Astro-Workflow relativ wenig, wenn die Bedingungen vor Ort nicht passen.

Besonders bei der Milchstraße stelle ich immer wieder fest, wie stark sich unterschiedliche Nächte auf das Endergebnis auswirken. Ein klarer Himmel in den Dolomiten oder auf La Palma wirkt fotografisch ganz anders als eine Nacht mit hoher Luftfeuchtigkeit oder stärkerer Lichtverschmutzung im Schwarzwald.

Deshalb sehe ich Astro-Tools nicht als „magische Lösung“, sondern als Werkzeug, um gute Ausgangsbilder sauberer, schneller und konsistenter zu bearbeiten. Meiner Meinung nach entsteht die eigentliche Bildwirkung weiterhin vor allem draußen in der Landschaft.

Trotzdem hilft mir das Plug-in enorm dabei, diese Stimmung später in Photoshop deutlich einfacher herauszuarbeiten, ohne dass ich mich stundenlang mit komplizierten Ebenen, Masken oder manuellen Workflows beschäftigen muss.

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Astro- und Landschaftsfotografie auf La Palma – die Milchstraße gezielt fotografieren

La Palma zählt zu den besten Orten Europas für die Astrofotografie. Dank klarer Luft, geringer Lichtverschmutzung und eines außergewöhnlich dunklen Himmels sind die Bedingungen dort perfekt. Unter diesen Bedingungen ist die Milchstraße nicht nur sichtbar, sondern teilweise sogar mit bloßem Auge in ihren Strukturen und Farben erkennbar, was ein einmaliges Erlebnis ist.

Auf meiner Fotoreise nach La Palma sind wir zur passenden Zeit an ausgewählten Orten und nutzen die Bedingungen optimal aus. Dabei lernst du, die Milchstraße und die Landschaft sicher zu kombinieren und fotografisch wirkungsvoll umzusetzen.

Fazit – lohnt sich die Astro Tools wirklich?

Die Astro Tools von Jakob Sahner gehören für mich mittlerweile zu den sinnvollsten Investitionen der letzten Jahre im Bereich Astrofotografie und Bildbearbeitung. Gerade weil das Plugin direkt innerhalb von Photoshop arbeitet, fügt es sich sehr gut in meinen bestehenden Workflow aus Lightroom, Photoshop und Starry Landscape Stacker ein.

Besonders spannend finde ich außerdem, dass sich das Plug-in nicht nur für klassische Milchstraßenbilder eignet. Auch Startrails, Panoramen oder komplexere Astro-Projekte lassen sich sehr gut innerhalb desselben Workflows bearbeiten.

Selbstverständlich ersetzt Astro Tools keine guten Bedingungen vor Ort oder ein sauberes Ausgangsbild. Lichtverschmutzung, Wetter und Bildgestaltung bleiben weiterhin entscheidend. Genau deshalb sehe ich das Plug-in eher als Werkzeug, um gute Astroaufnahmen effizienter und konsistenter herauszuarbeiten.

Da sich die Astro Tools aktuell ständig weiterentwickeln, werde ich die Entwicklung des Plugins definitiv weiterverfolgen und diesen Beitrag bei größeren Neuerungen entsprechend aktualisieren.


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