Bereits seit über 2 Jahren stehen die Dolomiten weit oben auf meiner Wunschliste. Im August ging es endlich los! 5 Tage Berge, 5 Tage atemberaubende Landschaften.

Wie soll ich sagen. Wie fast jede Reise beginnt auch diese für mich am Bahnhof. Zuerst ging es von Karlsruhe nach Ulm. Von dort geht es richtung Süden über Kempten und Innsbruck in die italienische Region Dolomiten.
Um 2:30 erreichten wir den ersten Spot, den Lago Antorno. Da noch genügend Zeit zum Sonnenuntergang war, legten wir uns noch etwas hin um etwas Schlaf nach zu holen.
Anfangs sah der Sonnenaufgang nicht vielversprechend aus. Jedoch kurz bevor wir zusammen packen, Kamen noch ein paar Wolken vorbei, und die Stimmung konnte sich sehen lassen.
Nach einem kurzen Frühstück ging es nach Bruneck um für die nächsten 2 Tage einzukaufen. Nachdem das erledigt war, suchten wir die Reinbachfälle. Dort konnte ich einige Details des Wasserfalls festhalten.
Nach einem kurzen Blick auf die Wettermodelle entschieden wir uns trotz schlechten Aussichten zum Val di Funes zu fahren. Dort jedoch wurden wir enttäuscht. Dennoch konnte ich meine Phantom 4 Pro fliegen lassen.
Nach dem Sunset packten wir ein und gingen zum Camper um erstmal zu Abend zu essen. Baked Beans und Wasser. Das müsste genügen.
Nach 40km errichten wir mitten in der Nacht die Seiser Alm um den Sonnenaufgang zu fotografieren.

Der zweite Tag startete auf der Seiser Alm mit einem bewölkten Himmel und einem durchwachsenen Sonnenaufgang. Um 7 wieder alles ins Auto gepackt und zurück nach Bozen. Auf halber Strecker auf der Seiser Alm wurden wir vom Förster angehalten da wir dort nicht fahren dürften. Das Fahrverbot gilt 24 Stunden. Das begrenzter Fahrverbot von 9-17 Uhr gilt nur für die zufahrt nach Compatsch. Es ist empfehlenswert, dort das Auto zu parken und die letzten 3-4 Kilometer zu laufen. Jedoch war dies nicht auf der Webseite der Seiser Alm ober vor Ort beschildert, dass ein Fahrverbot gilt.
Nach 60 Minuten errichten wir das McCafe in Bozen und frühstückten dort gemütlich. Nach einem Cappuccino und Muffin entschieden wir uns den Sunset am Karersee zu fotografieren. Dort angekommen regnete es durchgehend bis 18:45. Dannach hörte der Regen allmählich auf und wir liefen zum See. Ich hatte die Hoffnung aufgegeben und packte die Kamera wieder ein. Doch kurz darauf war doch noch brauchbares Licht dabei und ich konnte den See in einigermaßen gutem Licht fotografieren.
Im dunkeln ging es wieder 2 Stunden nach Osten. Am nächsten Morgen stand der Lago di Soarpis für den Sonnenaufgang am Mitwoch auf dem Plan.

Es ist 2:45. Der Wecker klingelt. Nach nur 2 Stunden Schlaf wanderten wir 2 Stunden durch die Nacht zum Fotospot. Am See angekommen konnten wir alleine den Sonnenaufgang genießen. Nach der Fotosession wollten wir noch etwas für die nächsten Tage einkaufen gehen. In Südtirol ist das einfacher gesagt als getan. Um eine Flasche Wasser und Bort zu kaufen benötigen wir nach Ankuft in Contina d‘Ampezzo geschlagene 45 Minuten. Da wir noch genügend Zeit zum Sonnenuntergang hatten, parkten wir am nächstgelegenen Parkplatz um etwas schlaf nachzuholen.
Ein Besuch in Italien ohne Pizza ist für mich kein Besuch. Deshalb suchten wir am Nachmittag eine Pizzaria und wurden am Lago Antorno fündig.
Nach einem entspannten Mittagessen in der schönsten Landschaft Italiens machten wir uns auf den Weg zu den Drei Zinnen. Jeodch muss, falls mit dem Auto direkt an den Zinnen geparkt werden möchte 30€ gezahlt werden. Doch für diesen Fotospot und Übernachtungsmöglichkeit war das in Ordnung.
Nach einer halbstündigen Wanderung erreichten wir den Fotospot. Was uns dort erwartete, hätte ich nicht gedacht. Einfach Wahnsinn!

Tag 4. Es ist 4:45. Der Wecker klingelt und ich wollte eigentlich garnicht aufstehen. Doch die Bilder machen sich nicht von allein.
Unser Spot liegt östlich der Drei Zinnen und ist 200 Höhenmeter und 45 Minuten entfernt. Wir gehen um 5 Uhr los damit wir rechtzeitig vor Ort sind. Nach den Abend zuvor sind wir von dem guten Licht verwöhnt und gehen um 7 Uhr zufriedendstellend zurück zum Camper.
Nachdem wir die Wettermodelle checkten, ging es weiter nach Villnöss. Bereits am ersten Abend wollten wir dort den Sonnenuntergang fotografieren jedoch spielte das Wetter nicht mit. Dort angekommen erstmal etwas zu Mittag gegessen und die Drohne starten lassen.

Nach dem Sonnenuntergang und dem schönen Alpenglühen packten wir zusammen und fuhren zum Pragser Wildsee. Dort erwartet uns Überraschendes. Alle Parkplätze wurden mit Schranken geschlossen. Neben uns kamen noch 4-5 Wohnwagen dort an und wollten dort parken. Ziemlich ratlos liefen wir zum Hotel am See und fragten nach, wo wir uns hinstellen könnten. Der Mitarbeiteer sagte wir sollen und an den zweiten Parkplatz stellen. Dieser war mir mit Absperrgitter verschlossen. Da wir irgendwo übernachten und parken mussten, schob ich diese zur Seite und wir fuhren auf den halbvollen Parkplatz. Neben und parkten auch zahlreiche andere Wohnmobile und Camper.

Nach 6 Stunden Schlaf klingelte wieder der Wecker. Den letzten Sonnenaufgang der Tour fotografierten wir am Pragser Wildsee. Wir überlegten, am Tag zuvor ob wir den Aufgang woanders fotografieren sollten. Jedoch würde uns da eine 4-Stunden-Wanderung mit 800 Höhenmeter bevorstehen. Deshalb ist die Entscheidung schnell gefallen. Doch am See fotografierten nicht nur Michael und Ich. Auch andere „Fotografen/Instagrammer“. Eine Herausforderung da viele auf den Stegen und Booten herumliefen und fotografierten.
Kurz darauf ging es zurück nach Deutschland. Ein Roadtrip durch die Alpen geht zu Ende und die Speicherkarten sind voll.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*