NiSi Reverse Verlaufsfilter. In der Landschaftsfotografie gibt es unzählige Hilfsmittel die das Bild verbessern können. Neben dem Stativ, dem passenden Objektiv sowie der Kamera sind GND-Filter (Graduated Neutral Density Filter, Verlaufsfilter) für mich das wichtigste Equipment um die Landschaft optimal zu fotografieren. In diesem Blog möchte ich Dir meine Erfahrungen mit dem NiSi Reverse sowie den normalen Verlaufsfilter mitgeben.

NiSi Reverse Verlaufsfilter – Testbericht

Vereinfacht gesagt sind das Filter, mit denen der Himmel abgedunkelt werden kann. Verlaufsfilter sind in Situationen notwendig, in denen der Himmel viel heller als der Vorder-/Hintergrund ist. Die Grauverlaufsfilter sind im Rechteck aus Glas gefertigt, damit die Ausrichtung des Himmels gegenüber dem Vordergrund/Hintergrund je nach Bildkomposition geändert und angepasst werden kann. Daher müssen diese Filter entweder mit einem Filterhaltersystem verwendet oder mit der Hand vor ein Objektiv gehalten werden.

Grundlegend gibt es drei verschiedene Varianten der NiSi Verlaufsfilter. In der ersten Variante führt der Grauverlauf von oben nach unten. Dies ist die meistverwendete Option in der Landschaftsfotografie. In der zweiten Variante beginnt der Grauverlauf in der Mitte des Filters und führt nach oben (Reverse). Der Reverse Filter ist meistes bei Sonnenunter- oder Sonnenaufgang sinnvoll, wenn sich die Sonne über dem Horizont befindet. Bei Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang befindet sich der hellste Punkt im Bereich der Sonne und die Lichter und Weiß-Werte des Histogramms schlagen extrem aus. Um dies zu verhindern, nutze ich einen Reverse Verlaufsfilter. Dadurch werden nur die hellen Bereiche in der Bildmitte verdunkelt und das Bild ist ausgelichen belichtet.

Der GND Reserve Verlaufsfilter überzeugt durch eine sehr gute Verabeitungsqualität und die Farbneutralität. Bei einigen anderen Filterherstellern ist oft ein teils starker Farbstich zu erkennen, welcher störend sein kann. Dank der wasserabweisenden Beschichtung lässt sich der Filter schnell von Wassertröpchen (z.B. am Meer) befreien und ist somit auch ein perfekte Begleiter für die Seascape-Fotografie.

Ohne Filter / mit Filter

Um den Sinn der GND-Reverse-Filter zu verdeutlichen möchte ich Dir einige Beispielbilder zur Verwendung von Grauverlaufsfiltern zu zeigen. Alle Bilder wurden mit den gleichen Einstellungen fotografiert und bearbeitet.

Fazit:

GND-Reverse-Filter wurden in den vergangen Jahren zu meinem wichtigsten Werkzeug in der Landschaftsfotografie. Mein Ziel ist es, direkt vor Ort das Foto technisch perfekt zu fotografieren. Mithilfe der Filter kann ein gleichmäßige belichtetes Foto gefertigt und viel Zeit zur Bildbearbeitung vor dem Computer gespart werden.

Einen weiteren Testbericht zu den Filtern von NiSi kannst du hier lesen. Falls du an den Filtern von NiSi interessiert bist, schreibe mir eine kurze Mail und ich kann dir einen 10% Gutschein mitgeben 🙂

Fotografierst du mit Verlaufsfiltern? Wie sind deine Erfahrungen? Schreibe deine Meinung in die Kommentare.

Einen ausführlichen Guide zu Filtern in der Landschaftsfotografie findest du hier.

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