Apps für Landschaftsfotografen sind für mich in erster Linie Werkzeuge, die mir bei der Planung von Aufnahmen helfen. Ich nutze sie, um den Sonnen- und Mondstand zu ermitteln, das Wetter einzuschätzen, potenzielle Fotospots zu finden oder die Route zu einem bestimmten Ort zu planen.

Dabei gibt es für mich nicht die eine App, die alle diese Funktionen abdeckt. So nutze ich PhotoPills beispielsweise für die Planung von Sonne, Mond und Milchstraße, während mir TPE 3D zusätzlich dabei hilft, das Licht im Zusammenhang mit der Topografie einzuschätzen. Für das Wetter greife ich wiederum auf andere Apps zurück.

Im Laufe der Zeit haben sich einige Anwendungen herauskristallisiert, die ich regelmäßig für meine Landschaftsfotografie nutze. Manche davon kommen bereits beim Locationscouting zu Hause zum Einsatz, andere erst kurz vor einer Fototour oder direkt bei der Aufnahme.

In diesem Artikel zeige ich dir, welche Apps ich für die Planung meiner Landschaftsfotografie nutze, wofür sie sich eignen und wie ich sie kombiniere. Es geht nicht darum, möglichst viele Apps zu installieren, sondern für die jeweilige fotografische Situation das passende Werkzeug zu verwenden.

Welche Apps sind für Landschaftsfotografen sinnvoll?

Welche Apps ich für eine Fototour nutze, hängt stark davon ab, was ich fotografieren möchte. So brauche ich für eine geplante Mondaufnahme andere Informationen als für einen nebligen Morgen im Wald oder eine Langzeitbelichtung an der Küste.

Grundsätzlich teile ich meine Apps deshalb in vier Bereiche ein: Licht und Wetter, Orte und Touren sowie die eigentliche Aufnahme. Dadurch muss keine einzelne App alles können.

Zur Planung von Sonne, Mond und Milchstraße nutze ich vor allem PhotoPills und TPE 3D. Beim Wetter ergänzen sich für mich VIEWFINDR, Windy und Meteoblue, da ich dort unterschiedliche Informationen miteinander vergleiche. Google Maps und Komoot helfen mir beim Locationscouting und bei der Planung des Weges. Vor Ort nutze ich außerdem ND-Filters, um bei Langzeitbelichtungen die benötigte Belichtungszeit zu berechnen.

Wichtig ist mir dabei: Ich nutze nicht bei jeder Fototour alle diese Apps. Je nach Motiv und Bedingungen greife ich nur auf die Informationen zurück, die für die geplante Aufnahme tatsächlich relevant sind.

Sonne, Mond und Licht planen

Ein großer Teil meiner Planung mit Apps für Landschaftsfotografen findet lange vor Erreichen des Fotospots statt. Insbesondere bei Aufnahmen mit Sonne, Mond oder Milchstraße ist es mir wichtig, im Voraus zu wissen, wo und zu welcher Zeit das jeweilige Himmelsobjekt zu sehen sein wird. Dafür nutze ich hauptsächlich die Apps PhotoPills und TPE 3D.

PhotoPills – Sonne, Mond und Milchstraße planen

PhotoPills ist für mich eine der wichtigsten Apps bei der Planung meiner Landschaftsfotografie. Ich nutze die App hauptsächlich, um zu prüfen, wann und in welcher Richtung die Sonne auf- bzw. untergeht. So kann ich bereits vor einer Tour einschätzen, aus welcher Richtung das Licht auf mein Motiv treffen wird.

Ich nutze PhotoPills sehr häufig direkt am Fotospot. Besonders hilfreich ist dabei für mich die Augmented-Reality-Funktion für die Milchstraße. Damit kann ich die Position der Milchstraße direkt über das Kamerabild legen und sehen, wie sie zu einem bestimmten Zeitpunkt über der Landschaft stehen wird.

So kann ich bereits vor Ort prüfen, ob eine geplante Aufnahme umsetzbar ist und wie die Komposition später aussehen könnte. Dazu verändere ich meinen Standpunkt, teste unterschiedliche Bildausschnitte und sehe direkt, wo sich die Milchstraße im Verhältnis zum Vordergrund befinden wird.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Milchstraßenfotografie auf La Palma. Dort nutze ich PhotoPills häufig direkt vor Ort, um die Position der Milchstraße mit einem möglichen Vordergrund abzugleichen. So kann ich die Komposition bereits bei Tageslicht planen und muss nachts nicht erst nach einem geeigneten Standort suchen.

photopills fotografie

TPE 3D – Licht und Topografie gemeinsam planen

TPE 3D nutze ich vor allem dann, wenn bei einer Aufnahme die Topografie eine wichtige Rolle für die Lichtstimmung spielt. Im Gegensatz zu einer klassischen Karte kann ich mir die Landschaft dreidimensional ansehen und dadurch wesentlich besser einschätzen, wie Berge, Täler und andere Erhebungen zueinander liegen.

Das ist besonders hilfreich in den Bergen. Nur weil die Sonne zu einer bestimmten Uhrzeit aufgeht, bedeutet das noch lange nicht, dass sie mein Motiv zu diesem Zeitpunkt auch erreicht. Ein vorgelagerter Berg kann beispielsweise dafür sorgen, dass eine Landschaft deutlich länger im Schatten liegt.

Mit TPE 3D kann ich den Sonnenstand in Relation zum Gelände betrachten und bereits bei der Planung abschätzen, wann das Licht über einen Bergkamm kommt und welche Bereiche der Landschaft beleuchtet werden. Auch mögliche Standpunkte lassen sich dadurch besser beurteilen.

Zwar überschneiden sich PhotoPills und TPE 3D in einigen Funktionen, für mich ergänzen sie sich aber gut: PhotoPills nutze ich vor allem für den Sonnenstand und die Augmented-Reality-Funktion, TPE 3D für die räumliche Wirkung von Licht und Gelände. Gerade bei Aufnahmen in den Bergen ist diese Kombination für meine Planung sehr hilfreich.

tpe3d planung

Wetter für die Landschaftsfotografie planen

Beim Wetter verlasse ich mich selten auf nur eine App. Entscheidend ist für mich, welche Informationen ich gerade brauche: Geht es um fotografisch interessante Bedingungen wie Nebel oder Himmelsröte, um die Entwicklung von Wind und Niederschlag oder um die Höhe der Wolken?

Deshalb ergänzen sich VIEWFINDR, Windy und Meteoblue für mich sehr gut. Jede App zeigt mir einen anderen Teil der Wetterlage und hilft mir so, eine Fototour realistischer einzuschätzen.

VIEWFINDR – Himmelsröte und Nebel vorhersagen

Ich nutze VIEWFINDR vor allem, um schnell einschätzen zu können, ob bestimmte Bedingungen für die Landschaftsfotografie wahrscheinlich sind. Dazu gehören für mich beispielsweise Nebel, Himmelsröte, Raureif oder besondere Wolkensituationen. Für mich ist VIEWFINDR damit eine der wichtigsten Apps für Landschaftsfotografen, wenn es um die Planung besonderer Wetterbedingungen geht.

Praktisch finde ich, dass die App die Wetterdaten bereits aus fotografischer Sicht aufbereitet. Ich muss also nicht jede einzelne Wetterkarte selbst interpretieren, sondern erhalte einen schnellen Überblick darüber, ob sich eine Tour zu einem bestimmten Zeitpunkt lohnen könnte.

Gerade bei Nebel nutze ich VIEWFINDR häufig als ersten Anhaltspunkt. Anschließend schaue ich mir die Wetterlage in der Regel noch genauer in anderen Apps an, bevor ich entscheide, ob ich tatsächlich losfahre.

Für mich ist VIEWFINDR deshalb weniger eine klassische Wetter-App als vielmehr ein Werkzeug, um interessante fotografische Zeitfenster schneller zu erkennen.

Möchtest du mehr über die VIEWFINDR-App erfahren? Schau dir gerne meinen ausführlichen Testbericht zu VIEWFINDR an.

viewfindr app

Windy – Wetterentwicklung und Wind genauer einschätzen

Windy nutze ich vor allem, wenn ich die Wetterentwicklung genauer beobachten möchte. Anstatt nur eine allgemeine Vorhersage für einen Ort zu betrachten, kann ich verschiedene Wetterparameter auf der Karte verfolgen und so die Veränderungen der Bedingungen über mehrere Stunden besser einschätzen.

Für mich ist natürlich besonders wichtig, wie der Wind weht. An der Küste oder in den Bergen kann es einen großen Unterschied machen, aus welcher Richtung der Wind weht und wie stark er wird. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Fotografie selbst, sondern auch darauf, ob ein bestimmter Standort überhaupt sinnvoll oder sicher ist.

In Windy schaue ich mir außerdem Bewölkung, Niederschlag und die Entwicklung größerer Wettersysteme an. Gerade bei wechselhaftem Wetter bekomme ich dadurch einen besseren Eindruck davon, wann eine Front durchzieht oder sich möglicherweise ein interessantes Zeitfenster öffnet.

windy landschaftsfotografie

Ich nutze Windy also nicht für einfache Aussagen wie „morgen regnet es“, sondern um die Entwicklung des Wetters räumlich und zeitlich besser zu verstehen. Das ist besonders bei Fototouren hilfreich, bei denen sich die Bedingungen innerhalb weniger Stunden stark verändern können.

Meteoblue – Wolkenhöhe und Wolkenschichten einschätzen

Auch Meteoblue nutze ich regelmäßig für die Wetterplanung. Besonders wichtig ist mir dabei die Höhe der Wolken. Eine allgemeine Angabe wie „bewölkt” reicht mir gerade bei Aufnahmen in den Bergen oft nicht aus.

Wenn ich beispielsweise auf einem Berg fotografieren möchte, macht es einen großen Unterschied, ob die Wolken unterhalb meines Standpunkts liegen, die Gipfel einhüllen oder deutlich darüber hinwegziehen. Mithilfe der Angaben zur Wolkenhöhe kann ich besser einschätzen, in welcher Höhe sich die interessantesten Bedingungen entwickeln könnten.

Auch die verschiedenen Wolkenschichten sind für meine Planung hilfreich. Tiefe, mittlere und hohe Bewölkung können fotografisch völlig unterschiedliche Auswirkungen haben. So kann eine geschlossene tiefe Wolkendecke im Tal beispielsweise interessant sein, während darüber freie Sicht und gutes Licht herrschen.

Meteoblue ergänzt deshalb für mich VIEWFINDR und Windy sehr gut. Gerade wenn ich in den Bergen unterwegs bin, gehört die Wolkenhöhe zu den Wetterinformationen, die ich vor einer Fototour besonders genau prüfe.

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Fotospots und Touren planen

Neben Licht und Wetter ist für mich auch die Frage wichtig, wie ich einen Fotospot finde und erreiche. Dafür nutze ich vor allem Google Maps und Komoot. Da beide Apps unterschiedliche Aufgaben erfüllen, ergänzen sie sich gut.

Google Maps – Locationscouting und Orientierung

Ich nutze Google Maps häufig schon zu Hause beim Locationscouting. Besonders hilfreich ist für mich die Satellitenansicht, da ich damit die Umgebung eines potenziellen Fotospots deutlich besser einschätzen kann als auf einer herkömmlichen Straßenkarte.

Dabei achte ich unter anderem auf Zufahrten, Parkmöglichkeiten, Wege und die allgemeine Lage des Motivs. Je nach Region kann auch die Street-View-Funktion hilfreich sein, um einen ersten Eindruck von der Umgebung zu gewinnen oder mögliche Standpunkte einzugrenzen.

Gerade bei bekannten Motiven versuche ich außerdem, über Google Maps alternative Fotomotive in der Umgebung zu finden, statt den offensichtlichsten Fotospot zu fotografieren. Oft entdecke ich dadurch Wege, Höhenzüge oder andere Bereiche, die ich vor Ort gezielt checken kann.

Google Maps ersetzt für mich kein Scouting vor Ort, hilft mir aber dabei, eine Location im Vorfeld besser zu verstehen und die Suche draußen deutlich effizienter zu gestalten.

fotospots speichern

Komoot – Wege und Fototouren planen

Komoot nutze ich vor allem, wenn ein Fotospot nicht direkt mit dem Auto erreichbar ist. Sobald eine Wanderung notwendig ist, plane ich damit die Strecke, die Höhenmeter und die voraussichtliche Dauer der Tour.

Das ist für mich besonders wichtig, wenn ich zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort sein möchte. Für einen Sonnenaufgang muss ich beispielsweise nicht nur wissen, wann die Sonne aufgeht, sondern auch zurückrechnen, wann ich am Parkplatz starten muss, um genügend Zeit für den Aufbau und die Suche nach der optimalen Komposition zu haben.

Gerade in den Bergen hilft mir das Höhenprofil außerdem dabei, eine Tour besser einzuschätzen. Eine Strecke von fünf Kilometern kann je nach Höhenmetern und Gelände schließlich einen völlig anderen Zeitaufwand bedeuten.

Google Maps und Komoot haben für mich deshalb unterschiedliche Aufgaben: Mit Google Maps erkunde ich die Location und ihre Umgebung und plane mit Komoot anschließend den konkreten Weg zum Fotospot.

Belichtungszeit bei Langzeitbelichtungen berechnen

Bei Langzeitbelichtungen mit starken Graufiltern lässt sich die benötigte Belichtungszeit nicht immer mehr schnell im Kopf berechnen. Dafür nutze ich die App „ND Filters”, die mir auf Basis der Belichtungszeit ohne Filter und der verwendeten Filterstärke die neue Belichtungszeit berechnet.

Vor der Aufnahme ermittle ich zunächst die korrekte Belichtungszeit ohne Graufilter. Anschließend gebe ich diesen Wert zusammen mit der Stärke meines ND-Filters in die App ein und erhalte direkt die benötigte Belichtungszeit mit Filter angezeigt.

Besonders praktisch finde ich, dass sich in „ND Filters” auch zwei Graufilter miteinander kombinieren lassen. Wenn ich beispielsweise zwei unterschiedliche ND-Filter übereinander verwende, kann die App die Gesamtwirkung berücksichtigen und die entsprechende Belichtungszeit berechnen.

Das ist vor allem bei sehr starken Filtern hilfreich, wenn sich eine kurze Belichtungszeit plötzlich in mehrere Sekunden oder sogar Minuten verlängert. Anstatt die einzelnen Blendenstufen selbst umzurechnen, kann ich mich vor Ort stärker auf Komposition, Licht und die eigentliche Fotografie konzentrieren.

nd filters app

So kombiniere ich die Apps bei der Planung einer Fototour

In der Praxis nutze ich die vorgestellten Apps für Landschaftsfotografen selten einzeln. Welche davon zum Einsatz kommen, hängt immer davon ab, welches Motiv ich fotografieren möchte und welche Bedingungen dafür wichtig sind.

Wenn ich beispielsweise eine Landschaft zum Sonnenaufgang fotografieren möchte, suche ich zunächst über Google Maps nach möglichen Standpunkten. Anschließend prüfe ich mit PhotoPills, wann und in welcher Richtung die Sonne aufgeht. Wenn das Gelände eine größere Rolle spielt, nutze ich zusätzlich TPE 3D, um die Topografie und den tatsächlichen Lichteinfall besser einschätzen zu können.

Danach kommt das Wetter hinzu. VIEWFINDR gibt mir einen ersten Eindruck von fotografisch interessanten Bedingungen. Mit Windy schaue ich mir die Wetterentwicklung genauer an und über Meteoblue prüfe ich bei Bedarf die Wolkenhöhe. Wenn ich zur Location wandern muss, plane ich den Weg schließlich mit Komoot.

Direkt vor Ort kann sich dieser Ablauf noch einmal verändern. So nutze ich PhotoPills beispielsweise mit der AR-Funktion, um die Position der Milchstraße oder der Sonne mit meiner geplanten Komposition abzugleichen. Bei einer Langzeitbelichtung nutze ich dagegen die ND-Filters App, um die benötigte Belichtungszeit zu berechnen.

Nicht jede Fototour benötigt all diese Apps. Für mich besteht der eigentliche Vorteil darin, je nach Aufnahme genau die Informationen herauszusuchen, die für meine Entscheidung relevant sind.

Apps helfen bei der Planung – ersetzen aber nicht die Entscheidung vor Ort

So hilfreich die verschiedenen Apps für meine Planung auch sind: Eine Vorhersage bleibt immer eine Vorhersage. Gerade beim Wetter können sich die Bedingungen kurzfristig anders entwickeln als erwartet. So kann sich beispielsweise Nebel früher auflösen, Wolken können anders ziehen als berechnet oder ein Berg kann plötzlich doch komplett in der Wolkendecke liegen.

Deshalb nutze ich Apps vor allem dazu, die Wahrscheinlichkeit für optimale Bedingungen zu erhöhen. Sie helfen mir dabei, Touren gezielter zu planen und unnötige Fahrten zu vermeiden. Garantieren können sie jedoch kein gutes Foto. Manchmal sollte man einfach rausgehen, auch wenn die Vorhersage nicht gut aussieht.

Vor Ort beobachte ich deshalb immer noch einmal, was tatsächlich passiert. Oft entscheide ich erst dort, ob ich an meiner ursprünglichen Idee festhalte, den Standort verändere oder ein völlig anderes Motiv suche.

Genau diese Kombination funktioniert für mich am besten: So viel wie möglich planen, aber flexibel genug bleiben, um auf die tatsächlichen Bedingungen zu reagieren.

Planung und Landschaftsfotografie vertiefen

Die Apps aus diesem Artikel greifen viele Themen auf, die bei der Planung von Landschaftsaufnahmen generell wichtig sind. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du auf meinem Blog dazu mehrere ausführliche Beiträge.

Besonders empfehlenswert sind meine Artikel über das Fotografieren von Nebel, der Milchstraße und dem Mond. Darin gehe ich jeweils genauer darauf ein, wie ich bestimmte Bedingungen plane und welche Informationen für die jeweilige Aufnahme wirklich wichtig sind.

Wenn du dich noch intensiver mit der Planung von Licht und Wetter beschäftigen möchtest, findest du viele dieser Themen auch ausführlich in meinem E-Book „Licht und Wetter in der Landschaftsfotografie“. Darin zeige ich dir, wie ich verschiedene Wetterlagen einschätze, das Licht gezielt plane und auf dieser Grundlage bessere Entscheidungen für meine Fototouren treffe.

Fazit: Apps als Unterstützung für meine Landschaftsfotografie

Die hier vorgestellten Apps für Landschaftsfotografen sind für mich inzwischen ein wichtiger Bestandteil meiner Planung. Sie helfen mir, Licht, Wetter, Sonnenstand, Topografie und mögliche Fotospots im Vorfeld besser einzuschätzen.

Dabei gibt es für mich nicht die eine App, die alles abdeckt. Ich nutze PhotoPills und TPE 3D für die Lichtplanung, VIEWFINDR, Windy und Meteoblue für unterschiedliche Wetterinformationen sowie Google Maps und Komoot für Locations und Wege. ND-Filter kommen schließlich bei bestimmten Aufnahmen zum Einsatz.

Trotzdem verlasse ich mich nie vollständig auf die Planung. Gerade Wetter und Licht können sich kurzfristig anders entwickeln als vorhergesagt. Die Apps liefern mir die Informationen für eine möglichst gute Vorbereitung, doch die endgültige Entscheidung treffe ich immer vor Ort.


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