Alpenglühen zu fotografieren ist ein ganz besonderes Erlebniss. Es gibt verschiedene natürliche Phänomene, die wir auf natürliche Weise beobachten und fotografieren können. Ein solches Phänomen ist das „Alpenglühen“, mit dem die meisten von uns vertraut sind. In diesem Blog werde ich einen Blick darauf werfen, was Alpenglühen ist und natürlich wie man das Alpenglühen fotografiert.

Was ist Alpenglühen?

Alpenglühen ist ein optisches Phänomen, das ein rosarotes horizontales leuchtendes Band gegenüber dem Horizont der aufgehenden oder untergehenden Sonne verursacht. Es lässt den Gipfel der Berge und des Himmels in rötlichen oder rosigen Farben leuchten. Dieses Phänomen tritt kurz vor Sonnenuntergang oder nach Sonnenaufgang auf.

Wann ist die beste Zeit, um Alpenglühen zu fotografieren?

Jahreszeit:

Die beste Jahreszeit für Alpenglühen ist normalerweise die Sommersaison. Im Sommer sind meistens weniger Wolken am Himmel und die atmosphärischen Partikel reflektieren das Sonnenlicht zurück in die Berge. Doch auch im Winter kann das Glühen beobachtet werden, wenn die schneebedeckten Gipfel das Sonnelicht reflektieren.

Ort:

Berge sind die besten Motive, um dieses Leuchten zu fotografieren. Stelle sicher, dass dein Fotomotiv, dem Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zugewandt ist. Um Alpenglühen zu fotografieren solltest du mit dem Sonnenlicht fotografieren.

Tageszeit:

Die beste Zeit des Tages ist kurz nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang. Das Alpenglühen ist kein indirektes Licht der Sonne, sondern das erste Licht (nach Sonnenaufgang) oder das letzte Licht (vor Sonnenuntergang) welches auf die Berge trifft. Sei am besten weit vor Sonnenaufgang vor Ort und bleibe bis Abends, nachdem die Sonne untergegangen ist.

Wie fotografiere ich Alpenglühen?

Es sind keine spezielle Techniken oder Einstellungen, um das Alpenglühen zu fotografieren. In Situationen, in denen das Leuchten an einem bestimmten Punkt etwas intensiver ist, solltest du auf das Histogramm achten, um die richtige Belichtung zu erstellen.

Ausrüstung

Zunächst benötigst du eine Kamera die im manuellen Modus aufnehmen kann.
Halte mindestens 2 Objektive bereit – ein Weitwinkelobjektiv (zwischen 14 und 24 mm) und ein Teleobjektiv (zwischen 200 und 400 mm), damit Du die magische Landschaft und nähere Details der leuchtenden Gipfel fotografieren kannst.

Neben der Kamer aund dem Objektiv sollte auch ein Stativ dabei sein. Am Abend bei Sonnenuntergang oder morgens bei Sonnenaufgang liegen die Belichtungszeiten meist zwischen 1/40 und 2 Sekunden. Mit einem Stativ kann bei niedrigeren ISO-Werten und mit längeren Belichtungszeiten / längeren Verschlusszeiten fotografiert werden.

Um den Sonnenuntergang perfekt zu fotografieren habe ich bereits einen anderen Blog geschrieben. Dort findest du die passenden Einstellungen für deine Kamera.

weitere Tipps

  • Sei für die Fototour vorbereitet, da man manchmal im Dunkeln auf Wegen wandert. Nehme am besten eine Taschenlampe oder Stirnlampe mit um den Weg zu finden.
  • Frühe Morgen und späte Abende in den Bergen können ziemlich kalt sein. Obwohl es in der Sommersaison auch in den Bergen warm sein kann, packe eine warme Jacke ein. Pro-Tipp: Nimm warmen Tee in der Thermoskanne mit.
  • Bevor du zum Fotomotiv losfährst, solltest du den Sunrise/Sunset mit Apps wie Photopills oder The Photographer’s Ephemeris planen.
  • Probiere verschiedene Kompositionen, Ausrichtungen und Brennweiten aus, um den schönsten Blickwinkel zu finden. Mehr zu Bildkompositionen in meinen eBooks.

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