Fotografieren bei schlechtem Wetter. Geht das? Fotografieren bei schlechtem Wetter ist nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung der allermeisten Fotografen. Nachvollziehbar, denn wer hat schon die Motivation, bei Regen vor die Tür zu gehen? Dabei kann genau das fotografisch durchaus interessant sein. Warum du öfter bei vermeintlich schlechtem Wetter raug gehen solltest, erkläre ich Dir in diesem Artikel.

Bedeckter Himmel für bessere Belichtungen

Besonders die Neulinge in der Landschaftsfotografie machen häufig den Fehler, auf strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel zu warten und erst dann die Kamera heraus zu holen. Für Werbefotos bestimmt eine gute Idee, doch für stimmungsvolle Landschaftsfotos ehr weniger.

Dynamikumfang beachten

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Bei prallem Sonnenschein kann es zu Problemen mit der Belichtung bekommen. Aufgrund der Helligkeitsunterschiede kann der Dynamikumfang deiner Kamera an die Grenzen stoßen. Insbesondere wenn der Vordergrund im Schatten und der Hintergrund im Sonnelicht liegt.

Die imposanten Landschaftsfotos enthalten häufig dramatische Wolken, um dem Foto das gewisse Etwas mitzugeben.

Fotografieren bei Regen

Packst du deine Ausrüstung ein sobald es beginnt zu Regnen? Bestimmt kennst du den Spruch “Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung”. Aus fotografischer Sicht kann es sich durchaus lohnen, auch bei Regen mit der Kamera raus zu gehen. Dieses Schietwetter bringt dem Fotografen sehr viele Vorteile. Zum einen sind nur noch sehr wenige oder keine Menschen mehr unterwegs, die beim Fotografieren stören könnten. Die Bedingungen eignen sich nämlich besonders gut für mysteriöse, düstere Stimmungen. Besonders in der Waldfotografie achte ich auf die Wettervorhersage. Sind niedrige Wolken mit Regen vorhergesagt, fahre ich öfter in den Odenwald, Pfälzerwald oder Schwarzwald.

Damit du im strömenden Regen nicht durchnässt wirst, solltest du unbedingt einen Regenschirm sowie eine Plastiktüte und Mikrofasertuch mitnehmen. Die Plastiktüte kann einfach über die Kamera gestülpt werden, damit diese einigermaßen trocken bleibt. Denke auch an ein Raincover für deinen Kamerarucksack.

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Regenbogen fotografieren

Manchmal ist der Wettergott nicht auf unsere Seite und lässt uns im Stich. Gelegentlich lohnt sich das warten und nach einger Zeit reißt der Himmel auf. Steht die Sonne etwas tiefer, kann das Sonnenlicht ungehindert auf den Regenschauer scheinen und ein wundervoller Regenbogen entstehen.

Um einen Regenbogen zu fotografieren, solltest du tendenziell etwas unterbelichten und einen Polfilter verwenden, um den Kontrast im Foto zu erhöhen und die Farben zu verstärken.

Überzeugt vom Fotografieren bei schlechtem Wetter?

Eindrucksvolle Landschaftsfotos entstehen oft dann, wenn man seine eigene Komfortzone verlässt. Einfach raus gehen, auch wenn die Wettervorhersage nicht gut ausschaut. Heutzutage schauen wir Fotografen zu oft auf verschiedene Apps, um die perfekten Bedingungen zu erwischen. Oft gelingt das nicht und man fährt enttäuscht vom Fotomotiv zurück.

Hinterfrage dich, weshalb du überhaupt mit der Landschaftsfotografie begonnen hast. Es ist das Erlebnis draußen in der Natur! Das Foto ist nur die Möglichkeit, diesen Moment für die Ewigkeit zu konservieren. Genieße die Zeit, egal ob bei Kaiserwetter oder Schietwetter 🙂


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