Monitor für Fotografen und Bildbearbeitung

Gibt es den perfekten Monifür für die Bildbearbeitung? Der Monitor ist für jeden Fotograf eines der wichtigsten Werkzeuge. Auf ihm bearbeitet man seine Bilder, die man zuvor mit viel Aufwand und Leidenschaft aufgenommen hat. Worauf ist eigentlich bei einem Monitor für Fotografen und die Bildbearbeitung zu achten? Welche wichtigen Features und Funktionen sollten vorhanden sein? Dies erkläre ich dir ausführlich in diesem Blog-Artikel.

Viele Anfänger in der Landschaftsfotografie nutzen einen einfachen Monitor oder den Notebook. Die Auswahl eines Monitors für die Fotobearbeitung ist nicht einfach, aber ein absolut notwendiger Schritt damit die Qualität deiner Bilder passt. Seit August 2017 nutze ich den BenQ SW2700PT* um dem professionellen Standart gerecht zu werden und die besten Ergebnisse in der Bildbearbeitung zu erziehlen.

Monitor für die Bildbearbeitung

Wenn man sich in die Welt der Fotografie wagt, denkt man, dass eine gute Kamera und ein gutes Objektiv alles sind, um großartige Bilder zu fotografieren. Weit gefehlt – neben der Ausrüstung zum Fotografieren spielt auch der Computer sowie der Monitor für Bildbearbeitung eine wichtige Rolle.

Heutzutage sind die Monitore für verschiedene Verwendungsarten segmentiert, wobei einige Marken Monitore anbieten, die speziell für die Bedürfnisse von Fotografen entwickelt wurden.

Und was braucht ein Fotograf in einem Monitor? Dies sind meiner Meinung nach die wichtigsten Merkmale:

  • Auflösung – Je höher die Auflösung , desto mehr Inhalte passen auf den Bildschirm. Dies bedeutet, dass mehr vom Foto oder mehr Bearbeitungsfelder angezeigt werden. Für die Bildbearbeitung solltest Du mindestens einen Full-HD-Monitor (1920 x 1080) anstreben. Auch ein 4K (3840 x 2160) oder WQHD (2560 x 1440 Pixel) sind gut für die Bildbearbeitung geeignet. Seit 2017 nutze ich einen WQHD Monitor, da mir FullHD zu wenig ist, aber 4K zu viel. Bei 4K ist eine ordentliche Beurteilung der Schärfe des Fotos schwieriger.
  • Paneltyp – die Wahl des richtigen Panels (oder einer seiner Varianten) ist äußerst wichtig. IPS-Panels werden in der Regel wegen der guten Farbwiedergabe und dem großen Betrachtungswinkel gewählt. TN-Panels bieten eine schlechtere Farbwiedergabe, aber viel weniger Verzögerung und sind ideal für Gamer und preisgünstige Bildschirme. VA-Panels stehen in der Mitte zwischen IPS und TN und bieten einen Kompromiss zwischen Farbwiedergabe und Verzögerung.
  • Gute Farbwiedergabe und Helligkeit bei Betrachtung aus verschiedenen Winkeln – In den ersten Jahren nutzte ich Laptops mit TN-Panels, bei denen schon eine geringfügige Veränderung der Augenposition im Verhältnis zum Monitor zu Farbton- und Helligkeitsänderungen führen würde. Die ordentliche Bildbearbeitung ist damit nicht möglich. Von unterwegs ist ein Dell XPS 15 und von Zuhause ein MacMini in Kombination mit dem SW2700PT* im Einsatz.
  • Farbraum – Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig die richtige Farbdarstellung ist. Ihr Monitor sollte mindestens 90 % des sRGB- und 70 % des Adobe RGB-Spektrums abdecken. Diese Farbspektren sind Industriestandards. sRGB ist der Standard-8-Bit-Farbraum für das Internet. Alles, was ins Internet gelangt, ist in sRGB. Adobe RGB ist ein breiteres Farbspektrum, insbesondere für den Druck auf Print.

Monitor für Bildbearbeitung – 3 Empfehlungen

BenQ SW270C (27 Zoll)

Seit über 3 Jahren nutze ich den BenQ SW2700PT-Monitor. Der BenQ SW270C* ist der Nachfrolger. Der BenQ PhotoVue-Monitor (SW321C) ist erstaunlich und einer der besten Bildbearbeitungsmonitore auf dem Markt. Er unterstützt 100% des sRGB-, 97% des DCI-P3- und 99% des Adobe RGB-Farbraums. Dies ist ein WQHD-Monitor mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel. Er enthält IPS-Technologie, die in dieser Preisklasse offensichtlich gezeigt wird. Das Seitenverhältnis dieses BenQ beträgt 16:9, die Bildwiederholfrequenz 60 Hz und das Kontrastverhältnis 1000:1. Der Monitor verwendet eine 16-Bit (3D)-LUT, wodurch Sie einen breiteren Farbumfang erhalten als dies mit anderen 12-Bit- oder kleineren LUT-Systemen möglich ist.

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EIZO ColorEdge CS2731 (High-Budget)

Der 31-Zoll Eizo ColorEdge CS2731* ist neben dem BenQ einer meiner Favoriten. Wieso den? Nun, es liegt an der präzisen Farbdarstellung, die für professionelle Fotografen. Er bietet eine vollständige RGB-Abdeckung und 99 % des Adobe RGB-Spektrums. 10-Bit-Farbe wird unterstützt, die aus einer 16-Bit-Nachschlagetabelle (LUT) stammt. Der CS2731 bietet eine Auflösung von 2560 x 1440. Es ist das erste in der ColorEdge-Reihe mit USB-Typ-C-Konnektivität, einschließlich DisplayPort-Signalkanal und 60-W-Netzteil. Sein Kalibrierungstool bietet kontinuierliche Farbgenauigkeit und ermöglicht eine effektive Nachbearbeitung. Ein guter Monitor für die Bildbearbeitung.

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Dell UltraSharp U2717D (Low-Budget)

Der 27-Zoll- Dell UltraSharp U2717D* kommt mit einer Auflösung von 2560 x 1440. Es ist kein 4K-Monitor, jedoch sind 2,7K mehr als Ausreichend. Der Dell besitzt vier USB-Anschlüsse. Auch dieser Monitor verfügt über die IPS-Technologie (In-Plane Switching) sowie eine nützliche Anti-Glare-Beschichtung. Dadurch erhältst du einen besseren Betrachtungswinkel und einen besseren Kontrast, selbst bei Verwendung in einem hell erleuchteten Raum. Der Monitor verfügt über ein Kontrastverhältnis von 1000:1 und unterstützt bis zu 16,7 Millionen Farben. Es gibt keine USB-C-Anschlüsse, nur USB-A.

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Fazit

Wir Fotografen geben häufig viele hunderte Euros für die optimale Kameraausrüstung aus. Doch auch der Monitor für die Bildbearbeitung spielt eine wichtige Rolle. Der Kauf eines hochwertigen Monitors ist eine wichtige Entscheidung, die sich auf die zukünftigen Bildergebnisse auswirkt. Nachdem Du dir einen Monitor für Bildbearbeitung gekauft hast, sollten Du diesen Kalibrieren. Einen Guide findest du hier.

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