Alpenglühen zu fotografieren, gehört für mich zu den beeindruckendsten Erlebnissen in den Bergen. Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Gipfel in warme Rot-, Orange- und Goldtöne tauchen, während die Täler noch im Schatten liegen, entstehen einzigartige Lichtstimmungen.
Genau diese kurzen Momente machen das Alpenglühen so besonders. Gleichzeitig sind sie auch der Grund, weshalb viele Fotografen nach einem erfolglosen Sonnenaufgang wieder nach Hause fahren. Wer zur falschen Jahreszeit unterwegs ist oder den Sonnenstand nicht berücksichtigt, wird oft kein Alpenglühen zu sehen bekommen.
Besonders eindrucksvoll konnte ich dieses Naturschauspiel bereits mehrfach an den Drei Zinnen in den Dolomiten erleben. Während des Sonnenuntergangs färben sich die markanten Felswände in intensive Rot- und Orangetöne und bieten eines der bekanntesten Motive Europas für die Bergfotografie.
In diesem Artikel zeige ich dir deshalb, was Alpenglühen überhaupt ist, wann und wo es entsteht, wie du Aufnahmen gezielt planst und welche Fotospots sich besonders gut eignen. Außerdem erfährst du, warum Apps wie PhotoPills oder TPE 3D für mich mittlerweile unverzichtbare Werkzeuge bei der Planung geworden sind.
Was ist Alpenglühen überhaupt?
Als Alpenglühen bezeichnet man die rötliche bis goldene Färbung von Berggipfeln während des Sonnenauf- oder Sonnenuntergangs. Dieses Phänomen tritt besonders häufig im Hochgebirge auf, wenn die Sonne noch sehr tief steht und ihr Licht einen langen Weg durch die Atmosphäre zurücklegen muss.
Dabei werden vor allem die kurzwelligen blauen Lichtanteile gestreut, sodass die warmen Rot- und Orangetöne die Berggipfel erreichen. So entstehen die charakteristischen Farben, die viele Fotografen mit den Dolomiten, den Alpen oder anderen Hochgebirgsregionen verbinden.
Streng genommen ist das Alpenglühen ein relativ kurzes Zeitfenster. Oft dauert die intensivste Phase nur wenige Minuten. Genau deshalb ist eine gute Vorbereitung so wichtig. Wer erst vor Ort nach einer Komposition sucht, verpasst häufig bereits den schönsten Moment.
Die Dolomiten sind besonders bekannt für ihr Alpenglühen. Die hellen Kalksteinfelsen reflektieren das warme Licht besonders stark und färben sich teilweise intensiv orange oder sogar rot. Gerade an den Drei Zinnen oder an der Seceda entstehen dadurch Lichtstimmungen, die Fotografen aus aller Welt anziehen.

Für mich macht genau diese Kombination aus Licht, Landschaft und Vergänglichkeit den Reiz des Alpenglühens aus. Während ein Sonnenaufgang oft über eine Stunde andauert, erreicht das eigentliche Alpenglühen seinen Höhepunkt häufig nur für wenige Minuten.
Warum Alpenglühen nur im Hochgebirge entsteht
Der Grund, weshalb das Alpenglühen vor allem mit den Alpen oder den Dolomiten in Verbindung gebracht wird, liegt in der besonderen Topografie dieser Hochgebirge. bWährend die Sonne am Horizont aufgeht, erreichen ihre ersten Lichtstrahlen zunächst nur die höchsten Gipfel. Die Täler und tiefer gelegenen Bereiche liegen dagegen oft noch vollständig im Schatten. Genau dieser Kontrast sorgt für die besondere Bildwirkung.
Je höher ein Berg ist, desto länger wird er von den ersten oder letzten Sonnenstrahlen getroffen. Gleichzeitig bleiben die umliegenden Bereiche noch dunkel. Dadurch entsteht eine natürliche Trennung zwischen Licht und Schatten, die den Blick des Betrachters automatisch auf die beleuchteten Gipfel lenkt.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Gesteinsart. Besonders in den Dolomiten wird das Alpenglühen häufig sehr intensiv sichtbar. Die hellen Felswände reflektieren das warme Licht deutlich stärker als dunklere Gesteinsarten und sorgen so für die bekannten Rot- und Orangetöne.
Genau deshalb gehören die Dolomiten für viele Fotografen zu den besten Regionen Europas, um das Alpenglühen zu fotografieren. Die markanten Bergformen und die besondere Lichtwirkung ergeben eine einzigartige Kombination.

Wann kann man Alpenglühen fotografieren?
Eine der häufigsten Fragen lautet: Wann genau entsteht Alpenglühen? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab. Neben dem Wetter sind vor allem die Jahreszeit, die Ausrichtung des Motivs und der Sonnenstand entscheidend.
Grundsätzlich kann Alpenglühen sowohl bei Sonnenaufgang als auch bei Sonnenuntergang entstehen. Ich persönlich bevorzuge jedoch meist den Sonnenaufgang. Die Luft ist morgens oft klarer, es befinden sich weniger Menschen an den Fotospots und die Lichtstimmung wirkt häufig ruhiger als am Abend.
Entscheidend ist dabei die Ausrichtung des Berges. Nicht jeder Gipfel wird automatisch vom Alpenglühen erfasst. Während einige Motive nur im Sommer funktionieren, sind die Bedingungen an anderen Orten eher im Frühjahr oder Herbst optimal.
Genau deshalb lohnt sich eine Planung im Voraus. Viele Fotografen fahren zum Sonnenaufgang einfach an einen bekannten Spot und hoffen auf gutes Licht. Dabei lässt sich bereits Wochen oder Monate im Voraus herausfinden, ob die Sonne zur gewünschten Zeit in der richtigen Position stehen wird.
Zusätzlich spielen Wolken eine wichtige Rolle. Komplett wolkenlose Bedingungen sind nicht immer ideal. Hohe Wolken können das warme Licht sogar verstärken und für besonders intensive Farben sorgen. Dichte Wolken am Horizont verhindern hingegen oft, dass die Gipfel angestrahlt werden.
Alpenglühen fotografieren – so plane ich meine Aufnahmen
Wenn ich das Alpenglühen fotografieren möchte, verlasse ich mich heute nicht mehr auf das Glück. Stattdessen plane ich meine Aufnahmen bereits lange vor dem Shooting.
Zur groben Planung nutze ich zunächst PhotoPills. Damit kann ich innerhalb weniger Sekunden prüfen, wo die Sonne an einem bestimmten Datum auf- oder untergeht. So erkenne ich schnell, ob eine Bildidee grundsätzlich funktionieren kann.
Anschließend arbeite ich mit TPE 3D für die detaillierte Planung. Gerade im Hochgebirge ist die Höhe der Berge entscheidend. Ein Sonnenaufgang bedeutet nämlich nicht automatisch, dass auch das gewünschte Motiv direkt beleuchtet wird. Die App TPE 3D nutze ich ebenfalls zur Planung des Mondaufgang und Monduntergang mit Vordergrundmotiv.
Mit TPE 3D kann ich meinen Standort und das gewünschte Motiv markieren und exakt nachvollziehen, wann die ersten Sonnenstrahlen den Gipfel erreichen. So lässt sich sehr präzise planen, wann das eigentliche Alpenglühen beginnt.
Die Planung von Sonnenstand und Lichtstimmungen spielt übrigens nicht nur in den Alpen eine wichtige Rolle. Auch auf meinem Fotoworkshop im Alpenvorland beschäftigen wir uns intensiv mit der Planung von Sonnenaufgängen, Lichtstimmungen und der Bildgestaltung in der Landschaftsfotografie.
Beispiel: Drei Zinnen in den Dolomiten
Ein gutes Beispiel hierfür sind die Drei Zinnen. Viele Fotografen besuchen den bekannten Fotospot an der Dreizinnenhütte oder am Paternsattel in der Hoffnung, spektakuläres Licht zu erleben.
Ob die Felsen tatsächlich intensiv leuchten, hängt jedoch stark von der Jahreszeit und dem Sonnenstand ab. Bereits wenige Wochen können darüber entscheiden, ob die Gipfel nur leicht beleuchtet werden oder sich in kräftige Orange- und Rottöne färben.
Zur Planung nutze ich vor allem TPE 3D. Allerdings sollte man wissen, dass die Topografie in der App nicht immer zu 100 % exakt dargestellt wird. Das fällt besonders bei den Drei Zinnen auf, da die markanten Felsformationen im 3D-Modell nicht perfekt wiedergegeben werden.
Trotzdem eignet sich die App sehr gut für die Planung. Anhand der Ausrichtung der beiden Bergseen vor den Drei Zinnen kann ich beispielsweise sehr gut erkennen, wann die Sonne hinter den Gipfeln aufgeht und wie sich das Licht im Verlauf des Morgens entwickelt. Dadurch lässt sich sehr zuverlässig abschätzen, ob Alpenglühen entstehen wird oder nicht.


Bei vielen anderen Fotospots ist die Planung sogar noch einfacher, da die Geländestrukturen in TPE 3D sehr eindeutig erkennbar sind. Zwar ersetzt die App keinen Besuch vor Ort, sie liefert aber eine hervorragende Grundlage, um die Erfolgschancen eines Shootings deutlich zu erhöhen.
Genau deshalb investiere ich vor jeder Tour etwas Zeit in die Planung. Denn im Gegensatz zu Farben oder Kontrasten lässt sich echtes Alpenglühen später nicht am Computer erzeugen. Wer die Lichtstimmung fotografieren möchte, muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein.
Genau solche Lichtstimmungen fotografieren wir regelmäßig auf meiner Fotoreise in die Dolomiten, bei der die Planung von Sonnenaufgängen und Alpenglühen ein zentraler Bestandteil der Reise ist.
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Welche Ausrüstung eignet sich zum Alpenglühen fotografieren?
Die gute Nachricht vorweg: Um das Alpenglühen zu fotografieren, benötigst du keine spezielle Ausrüstung. Viel wichtiger als die Kamera sind eine gute Planung und ein Verständnis für Licht und Landschaft.
Ich persönlich arbeite bei Alpenglühen sowohl mit Weitwinkel- als auch mit Teleobjektiven. Mit einem Weitwinkelobjektiv lassen sich die Berge zusammen mit ihrer Umgebung fotografieren. Dadurch entstehen Bilder, die die gesamte Landschaft und die Lichtstimmung zeigen.
Am häufigsten greife ich jedoch zum Teleobjektiv. Gerade beim Alpenglühen kann eine längere Brennweite sehr hilfreich sein, um die beleuchteten Gipfel vom restlichen Bild zu isolieren. Außerdem wirken die Bergketten oft deutlich größer und die Lichtstimmung intensiver.
Ein stabiles Stativ gehört ebenfalls in den Rucksack. Da viele Aufnahmen vor Sonnenaufgang entstehen, sind die Belichtungszeiten häufig noch relativ lang. Gerade bei Telebrennweiten wird ein Stativ schnell unverzichtbar.

Ich empfehle außerdem, Ersatzakkus mitzunehmen. Besonders bei Touren in höheren Lagen können die Temperaturen morgens überraschend niedrig sein, wodurch sich die Akkulaufzeit deutlich verkürzt.
Kameraeinstellungen für Alpenglühen
Die Kameraeinstellungen für das Alpenglühen sind grundsätzlich unkompliziert. Da die Berge in der Regel weit entfernt sind, ist eine große Offenblende nicht relevant.
Ich arbeite in den meisten Situationen mit einer Blende zwischen f/8 und f/11, wodurch ich eine hohe Schärfe über das gesamte Bild erhalte und gleichzeitig den optimalen Schärfebereich vieler Objektive nutze.
Die ISO-Zahl sollte möglichst niedrig gewählt werden. Oft fotografiere ich mit ISO 64 oder ISO 100, um die bestmögliche Bildqualität zu erreichen.
Die Belichtungszeit ergibt sich anschließend automatisch aus den Lichtverhältnissen. Vor Sonnenaufgang können durchaus mehrere Sekunden notwendig sein, während sich die Zeiten mit zunehmendem Licht schnell verkürzen.
Histogramm bei Alpenglühen
Beim Alpenglühen ist die Kontrolle des Histogramms jedoch besonders wichtig. Viele Fotografen orientieren sich ausschließlich am normalen Helligkeitshistogramm. Dieses zeigt jedoch nur die Gesamthelligkeit des Bildes an und setzt sich aus den Rot-, Grün- und Blaukanälen zusammen.
Gerade beim Alpenglühen können die warmen Rot- und Orangetöne der beleuchteten Berggipfel bereits überbelichtet sein, obwohl das normale Histogramm noch unkritisch aussieht. Die Folge sind ausgefressene Farben, die sich selbst aus einer RAW-Datei nur schwer wiederherstellen lassen.
Deshalb empfehle ich, wenn möglich, das RGB-Histogramm der Kamera einzublenden. Dort lassen sich die einzelnen Farbkanäle separat kontrollieren. Besonders den roten Kanal solltest du während des Alpenglühens im Blick behalten. Sobald dieser rechts anschlägt, gehen häufig genau die warmen Farben verloren, die das Bild später so besonders machen.
Zusätzlich fotografiere ich grundsätzlich im RAW-Format. Gerade beim Alpenglühen entstehen oft große Helligkeitsunterschiede zwischen den beleuchteten Gipfeln und den noch dunklen Tälern. RAW-Dateien bieten deutlich mehr Spielraum, um diese Kontraste später in der Bildbearbeitung auszugleichen.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann zusätzlich eine Belichtungsreihe aufnehmen. Dadurch bleibt selbst bei sehr kontrastreichen Lichtbedingungen genügend Reserve erhalten und die feinen Farbverläufe des Alpenglühens lassen sich optimal bewahren.
Weitere Fotospots für Alpenglühen
Neben den Drei Zinnen gibt es zahlreiche weitere Orte, an denen sich das Alpenglühen hervorragend fotografieren lässt. Grundsätzlich eignen sich vor allem markante Berggipfel, die während des Sonnenauf- oder Sonnenuntergangs angestrahlt werden.
Eibsee – Alpenglühen vor der Zugspitze
Der Eibsee zählt zu den bekanntesten Fotospots Deutschlands und ist ideal zum Fotografieren des Alpenglühens geeignet. Besonders reizvoll ist die Kombination aus den kleinen Inseln im Vordergrund, den Spiegelungen auf dem Wasser und der Zugspitze im Hintergrund.
Je nach Jahreszeit sind die Gipfel der Zugspitze bereits beleuchtet, während der Eibsee noch im Schatten liegt. Dadurch entstehen starke Kontraste zwischen Licht und Dunkelheit, die sich hervorragend fotografisch nutzen lassen.
Meist finde ich die besten Bedingungen für Alpenglühen am Eibsee zwischen März und Oktober. In diesem Zeitraum steht die Sonne günstig und sorgt regelmäßig für warme Lichtstimmungen auf den Gipfeln.

Grimselpass und Oberaargletscher – Alpenglühen in der Schweiz
Einer meiner persönlichen Favoriten liegt in der Schweiz. Rund um den Grimselpass und den Oberaargletscher entstehen während des Sonnenaufgangs regelmäßig beeindruckende Lichtstimmungen.
Besonders spannend ist die Kombination aus Gletschern, Bergseen und den umliegenden Gipfeln. Aufgrund der Höhenlage erreichen die ersten Sonnenstrahlen die Berge häufig sehr früh, während die Täler noch im Schatten liegen.
Die besten Bedingungen finde ich hier meist zwischen Mai und September. Außerhalb dieses Zeitraums können Schnee und Straßensperrungen die Anreise erschweren oder sogar unmöglich machen.
Bei ruhigen Bedingungen lassen sich zusätzlich wunderschöne Spiegelungen der angestrahlten Gipfel in den Bergseen fotografieren.

Typische Fehler beim Alpenglühen fotografieren
Auch wenn das Alpenglühen spektakulär aussieht, scheitern viele Aufnahmen aufgrund einiger typischer Fehler. Die meisten davon lassen sich durch etwas Planung problemlos vermeiden.
Zu spät am Fotospot ankommen
Der wohl häufigste Fehler ist, zu spät anzukommen. Viele Fotografen unterschätzen, wie schnell sich das Licht verändert. Wer erst zum Sonnenaufgang am Fotospot eintrifft, hat oft nur wenig Zeit mehr für die Bildgestaltung oder die Wahl der richtigen Brennweite.
Gerade im Hochgebirge können die letzten Meter zum Fotospot zudem länger dauern als geplant. Deshalb bin ich grundsätzlich mindestens 30 bis 60 Minuten vor Sonnenaufgang vor Ort.
Den Sonnenstand nicht planen
Nicht jeder Berg ist automatisch vom Alpenglühen betroffen. Selbst bei bestem Wetter kann es passieren, dass die Sonne zwar aufgeht, das gewünschte Motiv aber noch vollständig im Schatten liegt.
Genau aus diesem Grund nutze ich PhotoPills und TPE 3D bereits vor der Tour. So kann ich abschätzen, wann die ersten Sonnenstrahlen die Gipfel erreichen und ob sich die Anfahrt lohnt.
Die falsche Jahreszeit wählen
Ein Motiv kann im Sommer hervorragend funktionieren, doch wenige Monate später kann es komplett anders aussehen. Der Sonnenstand verändert sich im Jahresverlauf erheblich, wodurch sich auch die Lichtwirkung auf den Bergen verändert. Checke deshalb nicht nur den Wetterbericht, sondern beachte auch die Jahreszeit bei deiner Planung.
Landschaftsfotografie in den Dolomiten – ikonische Motive zur richtigen Zeit fotografieren
Die Dolomiten zählen zu den spektakulärsten Berglandschaften Europas. Gerade hier ist das richtige Licht entscheidend für ein gelungenes Bild. Viele der bekannten Motive wirken zwar vertraut, entfalten ihr volles Potenzial jedoch erst unter den passenden Bedingungen und zur richtigen Tageszeit.
Auf meiner Fotoreise in die Dolomiten sind wir zur richtigen Zeit an ausgewählten Orten und nutzen Licht und Bedingungen optimal aus. Dabei lernst du, diese ikonischen Landschaften fotografisch bewusst umzusetzen und deine Bildkomposition gezielt zu verbessern.

Fazit – Alpenglühen fotografieren erfordert vor allem Planung
Für mich gehört das Fotografieren von Alpenglühen zu den schönsten Erlebnissen in der Bergfotografie. Die Kombination aus warmen Farben, markanten Gipfeln und der kurzen Dauer macht jede gelungene Aufnahme zu etwas Besonderem.
Gleichzeitig verdeutlicht kaum ein anderes Motiv so sehr, wie wichtig eine gute Planung in der Landschaftsfotografie ist. Der Sonnenstand, die Jahreszeit und die Wetterbedingungen entscheiden häufig darüber, ob ein Motiv funktioniert.
Mit Hilfsmitteln wie PhotoPills und TPE 3D lassen sich die Erfolgschancen jedoch heute deutlich erhöhen. Wer bereit ist, etwas Zeit in die Vorbereitung zu investieren und früh aufzustehen, wird regelmäßig mit außergewöhnlichen Lichtstimmungen belohnt.
Zu den schönsten Orten, um Alpenglühen zu fotografieren, gehören für mich die Drei Zinnen in den Dolomiten, der Eibsee mit Blick auf die Zugspitze sowie der Grimselpass rund um den Oberaargletscher.
Denn es sind oft genau diese wenigen Minuten, in denen die Berge in warmen Rot-, Orange- und Goldtönen leuchten, die eine Tour unvergesslich machen. Und genau deshalb lohnt es sich, den Wecker etwas früher zu stellen.
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